Ricard- und Pernod-Flaschen

Pernod Ricard kappt Prognose wegen des Coronavirus

Stand: 13.02.2020, 08:39 Uhr

Der französische Whiskey- und Wodka-Hersteller Pernod Ricard bekommt die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren und hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Das operative Ergebnis vor Sonderereffekten soll demnach organisch nur noch zwischen zwei und vier Prozent wachsen. Ursprünglich waren zwischen fünf und sieben Prozent Wachstum angepeilt. Auch beim Umsatz rechnet der Hersteller von Marken wie Absolut Vodka, Havana Club Rum und Jameson Whiskey mit rund zwei Prozent weniger.

Das Coronavirus schade der Nachfrage in China. Dabei lief das Geschäft mit Spirituosen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2019/20 (bis Ende Juni) sogar besser als erwartet. Der Umsatz stieg um fast sechs Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sonderposten legte acht Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit knapp 1,1 Milliarden Euro ein Prozent mehr.