Leuchtende Pepsi-Cola-Werbung in New York

Quartalsergebnisse besser als gedacht PepsiCo hat mehr Durst

Stand: 09.07.2019, 14:29 Uhr

Der Getränkehersteller sorgt mit seinem Zahlenwerk für gute Laune. Die Gewinne sprudelten im abgelaufenen Quartal stärker als gedacht. Neben der koffeinhaltigen Brause spielen Mineralwässer in der Bilanz eine immer größere Rolle.

Dank der florierenden Nachfrage nach Frucht- und Limonadengetränken hat der US-Getränkekonzern im zweiten Quartal zugelegt. Die Umsätze ohne Währungseffekte und Akquisitionen von 4,5 Prozent stieg der Nettogewinn auf 2,04 Milliarden Dollar, im Vorjahr hatte PepsiCo nur 1,82 Milliarden Dollar verdient.

Je Aktie verdiente das US-Unternehmen damit 1,54 Dollar, Analysten hatten im Schnitt vorab mit 1,50 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Beim Umsatz, der unbereinigt um Währungseffekte bei 16,5 Milliarden Dollar lag, lag der Konzern im Rahmen der Erwartungen der Analysten.

Snacks, Wasser, Cola

Neben der Cola-Brause sorgten im Berichtszeitraum auch Mineralwasser-Sorten wie Bubly und steigende Snackverkäufe für Zuwächse. Leicht rückläufig war das Geschäft mit Sportdrinks wie Gatorade und Soda-Wasser.

Regional sorgten gute Umsätze in Lateinamerika und Asien dafür, dass der Konzern gesunkene Verkäufe im Getränkegeschäft in Nordamerika wettmachen konnte. Nicht zuletzt hatte sich PepsiCo durch harte Sparmaßnahmen in den vergangenen Monaten deutlich weiter in die Gewinnzone geschoben.

Investitionen ins Wachstum

Vorstandschef Ramon Laguarta zeigte sich mit den Resultaten zufrieden und bestätigte den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Er sei nun zuversichtlicher, die gesteckten Ziele zu erreichen. PepsiCo rechnet weiter mit einem organischen Umsatzplus von vier Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte dagegen um rund ein Prozent sinken - unter anderem aufgrund von Investitionen ins Geschäftswachstum.

Die PepsiCo-Aktie hat seit Jahresbeginn einen guten Lauf. An der New Yorker Börse notiert der Titel derzeit bei rund 130 Dollar, fast 20 Prozent über dem Stand zu Jahresbeginn.

AB