Osram-Zentrale mit Schriftzug an der Unternehmenszentrale
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Osram empfiehlt Übernahmeangebot von AMS

Stand: 12.11.2019, 07:16 Uhr

Der Lichtkonzern Osram empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des neuen Übernahmeangebots des österreichischen Chipkonzerns AMS. Vorstand und Aufsichtsrat hielten die Bewertung für angemessen und die Offerte für Aktionäre attraktiv, teilte das Unternehmen mit. Osram habe daher im Zuge dessen eine Zusammenschlussvereinbarung mit AMS abgeschlossen. Unter anderem sollen die Mitarbeiter bis Ende 2020 vor fusionsbedingten Kündigungen geschützt werden. Zudem soll die Marke Osram im Unternehmensnamen des neuen Konzerns reflektiert werden, von München als neuer Co-Konzernzentrale soll die Hälfte der Zentralfunktionen geleitet werden.

Osram schloss das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende September) mit einem Nettoverlust von 405 Millionen Euro ab, nach einem Gewinn von 137 Millionen Euro im Vorjahr. Der Konzern will deshalb keine Dividende zahlen.