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OMV zahlt trotz Problemen höhere Dividende

Stand: 06.02.2020, 07:43 Uhr

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV will trotz eines Gewinnrückgangs im Schlussquartal eine höhere Dividende ausschütten. Die Anteilseigner sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2,0 (1,75) Euro je Aktie erhalten, wie der teilstaatliche Konzern am Donnerstag mitteilte.

Im vierten Quartal machten den Österreichern die niedrigen Öl- und Gaspreise sowie schwächere Raffinieriemargen zu schaffen. Der um Lagereffekte bereinigte Betriebsgewinn (CCS Ebit) schrumpfte um mehr als ein Viertel auf 781 Millionen Euro. Unter dem Strich sank der CCS Konzerngewinn um 37 Prozent auf 310 Millionen Euro. Der Gewinnrückgang ist stärker ausgefallen als erwartet. Analysten hatten laut Angaben auf der Internetseite des Konzerns im Schnitt mit einem CCS Ebit von 833 Millionen Euro gerechnet.