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OMV greift tief in die Tasche

Stand: 11.03.2020, 19:10 Uhr

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV stärkt mit einem Milliardendeal seine Position im Bereich Petrochemie. Mit dem Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi habe man sich auf den Erwerb eines zusätzlichen Anteils von 39 Prozent an dem Chemiekonzern Borealis geeinigt, teilte die OMV am Mittwoch mit. Der Zukauf kostet das Wiener Unternehmen 4,68 Milliarden Dollar, umgerechnet 4,2 Milliarden Euro.

Der Zukauf ist eine der größten Akquisitionen eines österreichischen Unternehmens überhaupt. Borealis, deren Firmensitz Wien ist, sieht sich als zweitgrößter Hersteller von Polyolefinen in Europa. Das Unternehmen mit 6.600 Mitarbeitern verfolgt ehrgeizige Wachstumspläne mit dem Kunstoffproduzenten Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Co (Adnoc) in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die OMV ließ offen, wie sie den Kauf finanzieren will.