Zentrale der ING Groep in Amsterdam

Nun leidet auch die ING

Stand: 31.10.2019, 16:02 Uhr

Das niedrige Zinsniveau und höhere Kosten machen der niederländischen Großbank zu schaffen. Der Gewinn im dritten Quartal brach um elf Prozent auf 1,34 Milliarden Euro ein. Analysten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Vor allem höhere Kosten für Personal und Regulierung belastet ING. Für interne Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche wurden im vergangenen Quartal 500 neue Mitarbeiter eingestellt. Während das Kreditvolumen im Privatkundengeschäft um drei Milliarden Euro zulegte, ging es im Firmenkundengeschäft um 4,6 Milliarden Euro zurück.