Luka Modric und Kylian Mbappé

Swoosh im Finale Nike ist Fußball-Weltmeister

Stand: 16.07.2018, 10:23 Uhr

Triumph total für den Rivalen von Adidas bei der Fußball-WM. Beide Finalisten trugen die Trikots von Nike im Endspiel um den Fußball-Thron. Zumindest sportlich hat der Konzern in Sachen Fußball den Spieß umgedreht.

Vor vier Jahren traten in Rio noch die "Adidas-Teams" Deutschland und Argentinien im Endspiel gegeneinander an. 2018 waren es dann mit Frankreich und Kroatien gleich zwei Mannschaften, die vom Erzrivalen der Herzogenauracher ausgerüstet werden. Im Moskauer Stadion feierte Nike damit einen seltenen Triumph der weltweiten sportlichen Aufmerksamkeit.

Nike-Schuhe an den richtigen Füßen

Aber damit noch nicht genug. Auch die Ehrung für den besten jungen Spieler, den Franzosen Kylian Mbappé ging an einen Kicker, der bei Nike unter Vertrag steht. Und auch der Spieler des Turniers, Luka Modric, schlägt seine Flanken in den Tretern des Unternehmens.

Für Adidas lief es sportlich auf den ersten Blick deutlich weniger gut. Das frühe Ausscheiden von Deutschland wirkte sich sogar direkt finanziell negativ auf die Geschäftsbilanz aus, denn viele Millionen Deutschland-Trikots fanden keine Käufer. Immerhin ist die belgische Nationalmannschaft, die sich im Spiel um Platz drei gegen England durchsetzte, in den drei Adidas-Streifen unterwegs. Die Herzogenauracher hatten zwölf der 32 Teams unter Vertrag, Nike zehn.

Puma mit Trosttreffer

Für Puma lief es in Sachen TV-Präsenz noch schlechter. Nur eins seiner vier Teams, nämlich Uruguay, hatte überhaupt die KO-Runde erreicht, schied dann aber im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister aus. Im Finale war das Puma-Logo dann aber doch zu sehen. Der Franzose Antoine Griezmann schoss sein Elfmeter-Tor in der 38. Minute mit Schuhwerk von Puma.

AB

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Die Ausrüster der Teams Fußball-WM 2018

Deutsche Fußballnationalmannschaft 2018

Adidas
Dass Deutschlands Nationalmannschaft in Trikots von Adidas aufläuft, hat jahrzehntelange Tradition. Außer dem Fußball-Weltmeister hat das Unternehmen noch elf weitere Mannschaften unter Vertrag: Argentinien, Spanien, Russland, Ägypten, Belgien, Iran, Japan, Kolumbien, Marokko, Mexiko und Schweden.