Osram-Zentrale mit Schriftzug an der Unternehmenszentrale

Neue Runde im Bieterkampf um Osram

Stand: 27.09.2019, 12:09 Uhr

Der Bieterkampf um den angeschlagenen Lichtkonzern Osram geht in eine neue Runde: Mit einem ausgeklügelten Schachzug will AMS die konkurrierenden Finanzinvestoren endgültig ausstechen. AMS erhöhte am Freitag sein Übernahmeangebot an die Osram-Aktionäre um 2,50 auf 41 Euro je Aktie. Eine Osram-Aktie kauften die Österreicher zu diesem Preis sofort - und verhinderten damit, dass die Konkurrenten Bain und Advent zwei Wochen länger Zeit bekommen, AMS zu übertrumpfen.

Der österreichische Chip- und Sensor-Hersteller hat sich nun fast 15 Prozent an Osram gesichert und ist der größte Aktionär des Lichtkonzerns. Die Osram-Aktionäre haben nur noch bis Dienstag Zeit, sich für das AMS-Angebot zu entscheiden. Ob die Annahmeschwelle von 62,5 Prozent erreicht wird, ist fraglich.