Elon Musk-Tweet zu Daimler

Auf Twitter: "Vielleicht interessiert am E-Sprinter" Musk flirtet mit Daimler

Stand: 19.11.2018, 20:04 Uhr

Er kann es nicht lassen: Tesla-Chef Elon Musk versteht es, Anleger via Twitter zu elektrisieren. Diesmal sendet er auch eine eindeutige Botschaft Richtung Daimler. Er hat Interesse an der geplanten Elektroversion des Kleinlasters Sprinter.

"Vielleicht interessiert, mit Daimler/Mercedes an einem E-Sprinter zu arbeiten", twitterte Musk am Montag. "Das ist ein großartiger Lieferwagen. Wir werden das untersuchen." Damit reagierte er auf die Frage eines Twitter-Nutzers nach einem elektrisch angetriebenen Lieferwagen.

Daimler scheint nicht abgeneigt, gibt sich geschmeichelt: "Danke für die Blumen! Und ja, es ist ein großartiger Van...", hieß es dort. Ein Sprecher sagte, man freue sich über Musks Interesse am Sprinter.

"Kooperation nicht ausgeschlossen"

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Auch der scheidende Chef Dieter Zetsche scheint offen dafür. Zwar sagte er jüngst der polnischen Tageszeitung "Rzeczpospolita", er habe den Verkauf von Tesla-Aktien vor vier Jahren nie bereut. Das schließe aber eine Kooperation in der Zukunft nicht aus. Daimler hatte 2014 seinen vierprozentigen Anteil an Tesla für 780 Millionen Dollar verkauft. Eine Finanzbeteiligung sei nicht mehr notwendig, um die Kooperation mit Tesla fortzuführen, hatte der Konzern den Schritt damals begründet.

Mercedes/Benz hatte die jüngste Serie der Sprinter-Reihe im Februar auf den Markt gebracht. Für nächstes Jahr sind E-Versionen in Aussicht gestellt.

bs

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Am 28. Juni 1971 erblickt Elon Musk in Südafrika das Licht der Welt. Er wächst in wohlhabenden Verhältnissen auf. Sein Vater ist Ingenieur, seine Mutter hat eine Praxis als Ernährungsberaterin. Elon ist neugierig und frühreif. Manchmal verfällt der kleine Junge in eine Art Trance, dann hört er nicht mehr hin. Ärzte machen Tests mit ihm und beschließen, seine Polypen herauszunehmen. Das ändert nichts.