MTU-Triebwerk

MTU setzt den Rotstift an

Stand: 06.07.2020, 10:44 Uhr

Beim Triebswerksbauer MTU Aero Engines steht wegen des Einbruchs der Luftfahrt in der Corona-Krise ein Stellenabbau ins Haus. "Bis zum Ende des Jahres 2021 wird an den deutschen und internationalen Standorten eine Kapazitätsreduzierung von insgesamt rund 10 bis 15 Prozent angestrebt", teilte der Münchner Dax-Konzern am Montag mit. Rechnerisch würden damit 1.000 bis 1.500 der rund 10.000 Arbeitsplätze wegfallen. MTU Aero wolle aber betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Stattdessen setzt Vorstandschef Reiner Winkler auf Altersteilzeit, Vorruhestand und eine Reduzierung der Arbeitszeit.

"Es wird Jahre dauern, bis der Luftverkehr - und damit die Grundlage unserer Aktivitäten im Serien- und Instandhaltungsgeschäft - wieder das Niveau der Vorkrisen-Jahre erreichen wird", begründete Winkler die Einschnitte.