Restauration Hardware Einrichtungsatelier

Wer kennt das Möbelunternehmen? Buffett beflügelt Restoration Hardware

Stand: 15.11.2019, 14:26 Uhr

Der Aktienkurs des Möbelunternehmens Restoration Hardware (RH) legt am Freitag an der Frankfurter Börse um erstaunliche neun Prozent zu. Aber was steckt eigentlich hinter dem Unternehmen und dem plötzlichen Kursplus?

Restoration Hardware (RH) - das ist ein gehobenes Einrichtungsunternehmen mit Hauptsitz in Kalifornien. Die Firma verkauft ihre Waren über Einzelhandelsgeschäfte, Kataloge und in Online-Shops.

Seit 2018 betreibt RH Galerien

Seit 2018 betreibt Restoration Hardware insgesamt 70 Galerien, davon 18 Designergalerien sowie sechs Baby- und Kindergalerien. In den USA und Kanada hat das Einrichtungshaus mehr als 30 Outlet-Geschäfte.

Einrichtungsunternehmen mit Tradition

Restoration Hardware wurde 1979 von Stephen Gordon gegründet. Er renovierte damals ein Haus im viktorianischen Stil und war dafür auf der Suche nach hochwertiger Einrichtung und Armaturen, die trotzdem erschwinglich waren. Nach und nach vergrößerte er sein Geschäft, eröffnete immer mehr Filialen in Amerika und Kanada, bis es 1998 den Gang aufs Börsenparkett wagte. Zu dem Zeitpunkt hatte Restoration Hardware 47 Filialen.

Restauration Hardware Wohnzimmereinrichtung

Möbel des Einrichtungshauses RH. | Bildquelle: Unternehmen

Nach dem Platzen der Immobilienblase in den USA tat sich das Unternehmen 2008 schwer und musste wichtige Geschäfte schließen. Danach wurde das Unternehmen auch nicht mehr öffentlich an der Börse gehandelt.

Seit 2012 wieder an der New Yorker Börse

Seit dem Jahr 2012 ist Restoration Hardware wieder an der New Yorker Wertpapierbörse aktiv. Der Ausgabepreis lag damals bei 24 Dollar je Aktie. Derzeit ist das Papier an der New Yorker Börse rund 175 Dollar wert. Allein in den vergangenen zwölf Monaten betrug das Kursplus rund 47 Prozent.

Grund für den jüngsten Kursanstieg

Grund für den plötzlichen Kursanstieg der Aktie von RH am Freitag dürfte die Meldung sein, dass Warren Buffett knapp 210 Millionen Dollar in Aktien des Einrichtungshauses investiert hat. Das sorgte bei den Anlegern für Euphorie. Im Gegenzug hat Berkshire, die Holdinggesellschaft von Buffett, die Beteiligung an Wells Fargo um weitere sieben Prozent gesenkt. Auch der Anteil am Raffineur Philips 66 wurde um sechs Prozent reduziert.

ms

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