Front eines Mitsubishi Mirage

Mitsubishi rutscht in die roten Zahlen

Stand: 31.01.2020, 13:29 Uhr

Der japanische Autobauer Mitsubishi ist überraschend in die roten Zahlen gefahren. Sinkende Verkäufe in China, Japan und Südostasien brockten dem Konzern in seinem dritten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember einen überraschenden Betriebsverlust von 6,6 Milliarden Yen (umgerechnet rund 55 Millionen Euro) ein. Analysten hatten mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Es war der größte Verlust seit mehr als drei Jahren, als ein Betrugsskandal das Unternehmen erschüttert hatte.

An seiner Prognose für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2019/20, wonach das Betriebsergebnis um 73 Prozent auf 30 Milliarden Yen fallen dürfte, hielt Mitsubishi jedoch fest. Allein im dritten Geschäftsquartal türmte sich ein Nettoverlust von 14,4 Milliarden Yen auf. Der Fahrzeugabsatz schrumpfte besonders in China, wo auch andere Hersteller wegen des Handelsstreits mit den USA sinkende Verkäufe verbuchen, sowie auf dem Heimatmarkt in Japan.