Johnson & Johnson Baby Puder

Millionenstrafe für J&J im Babypuder-Skandal

Stand: 14.03.2019, 13:27 Uhr

Die Aktien des amerikanischen Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson sind nach einer Gerichtsentscheidung im Skandal um mutmaßlich asbestverseuchtes Babypuder unter Druck geraten.

Ein Gericht in Kalifornien sprach einer Krebspatientin rund 29 Millionen Dollar zu. Das Babypuder habe zu der tödlichen Krankheit der Frau beigetragen, begründete die Jury ihr Urteil. Auf mögliche Gesundheitsrisiken sei nicht ausreichend hingewiesen worden. Der Konzern wies die Vorwürfe erneut zurück und kündigte an, in Berufung zu gehen. Gegen den Hersteller von Penaten-Babypflege gibt es in Zusammenhang mit den Vorwürfen bereits mehr als 13.000 Klagen.