Fahnen mit Metro-Logo vor Unternehmenszentrale

Metro lehnt erneut Kretinsky-Offerte ab

Stand: 15.10.2020, 15:40 Uhr

Vorstand und Aufsichtsrat des Großhandelsriesen Metro zeigen dem erneuten Übernahmeangebot des Großaktionärs Daniel Kretinsky die kalte Schulter. Beide Gremien empfahlen den Aktionären am Donnerstag, die Offerte nicht anzunehmen. Metro werde durch das freiwillige Übernahmeangebot der Kretinsky-Investmentgesellschaft EPGC erheblich unterbewertet, erklärten sie. Das Gebot sei nicht angemessen. EPGC will 8,48 Euro je Stammaktie und 8,89 Euro je Vorzugsaktie auf den Tisch legen. Metro-Vorstand und -Aufsichtsrat befürchten, dass EPGC im Fall einer späteren Anteilserhöhung ein Pflichtangebot umgehen könnte.