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Merck meldet Fortschritte bei Krebsmedikament

Stand: 11.09.2018, 16:33 Uhr

Der Darmstädter Merck-Konzern und sein US-Partner Pfizer wollen in den USA einen Zulassungsantrag für eine Kombinationstherapie mit den Mitteln Bavencio und Inlyta bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom stellen. Grundlage seien die positiven Zwischenergebnisse einer Studie der fortgeschrittenen Phase III, die die Unternehmen am Dienstag präsentierten.

Die Krebstherapie Bavencio gilt als einer der wichtigsten Hoffnungsträger des Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzerns Merck. Der Antikörper Avelumab (Markenname Bavencio) ist bislang für zwei kleinere Indikationen - Blasenkrebs und einen seltenen und aggressiven Hautkrebs - zugelassen. Er wird aber auch an zahlreichen weiteren Krebsarten getestet, wobei einer der Schwerpunkte in der Forschung der Konzerne Kombinationstherapien sind. Merck-Aktien legen im Dax heute zu.