Massiver Einbruch bei GoPro

Stand: 16.04.2020, 10:06 Uhr

Der Actionkamera-Spezialist GoPro will sein Geschäft nach Einbußen in der Coronakrise stärker auf den profitableren Direktvertrieb umstellen und streicht damit gut jeden fünften Job. Mehr als 200 Mitarbeiter sollen gehen, wie die kalifornische Firma in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Zum Stichtag 31. Dezember hatte GoPro 926 Beschäftigte.

Der GoPro-Umsatz im ersten Quartal war mit 119 Millionen Dollar nur etwa halb so hoch wie ein Jahr zuvor, wie aus ersten Eckdaten hervorgeht. Das Vertriebsnetzwerk von GoPro sei von der Pandemie getroffen worden, sagte Gründer und Chef Nick Woodman zur Begründung. Der Stellenabbau und geringere Ausgaben für Vertrieb und Marketing sollen die Kosten in diesem Jahr um 100 Millionen Dollar senken - und 2021 um weitere 250 Millionen Dollar.