Heck einer Lufthansa-Maschine und Mann mit grünen Ohrschützern
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Billigmarke & Dividende Eurowings: Lufthansa vertröstet auf 2021

Stand: 24.06.2019, 13:10 Uhr

Die Lufthansa-Tochter Eurowings soll erst im Jahr 2021 die Gewinnschwelle erreichen: Auf dem Kapitalmarkttag stehen die Kosten im Vordergrund, denn Lufthansa muss Antworten auf den Preiskampf der Airlines finden. Die Anleger sind nicht gerade begeistert.

Die Lufthansa-Aktie fällt zeitweise auf den tiefsten Stand seit Frühjahr 2017 und gehört im Dax zu den schwächsten Werten. Allein in den vergangenen drei Monaten hat der Konzern ein Viertel des Börsenwerts verloren. Erst vor wenigen Tagen hatte die Fluggesellschaft die Gewinnziele gekürzt und die Börse damit verschreckt.         

Zunächst hatten die Anleger noch positiv darauf reagiert, dass sich die Airline mit der Umstellung der Berechnungsgrundlage der Dividende mehr Flexibilität sichern will, um kontinuierliche Dividendenzahlungen zu ermöglichen. Künftig sollen 20 bis 40 Prozent des um Einmaleffekte bereinigten Konzerngewinns ausgeschüttet werden, anstelle wie bisher 10 bis 25 Prozent des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit).

Lufthansa-Chef Carsten Spohr

Carsten Spohr. | Bildquelle: picture alliance / dpa

Eurowings geht in die Verlängerung

Auf dem Kapitalmarkttag wurden die Anleger dann wieder an die anhaltenden Verluste der Tochter Eurowings erinnert. Erst im Jahr 2021 soll Eurowings im operativen Geschäft schwarze Zahlen schreiben, was der Vorstand ursprünglich schon für 2019 im Auge hatte.

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