Orangefarbenes Leoni-Ladekabel für Elektrofahrzeuge
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Leoni schreibt rot

Stand: 15.05.2019, 06:40 Uhr

Der angeschlagene Autozulieferer und Kabelhersteller Leoni ist zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gerutscht, gibt sich für den weiteren Jahresverlauf aber optimistisch. Im ersten Quartal verbuchte das Nürnberger Unternehmen nach belastenden Einmaleffekten unterm Strich einen Verlust von 132 Millionen Euro nach einem Plus von 44 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Leoni AG am Dienstagabend mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging auf minus 76 Millionen Euro zurück - nach plus 101 Millionen vor einem Jahr. Der Quartalsumsatz sank auf 1,262 Milliarden Euro nach 1,327 Milliarden Euro vor einem Jahr.

Mitte März hatte Leoni angekündigt, angesichts der Krise 2000 Stellen streichen zu wollen. Mit einem Sparprogramm sollen die strukturellen Kosten bis 2022 um 500 Millionen Euro im Vergleich zu 2018 gesenkt werden. Schwierigkeiten bereiten den Nürnbergern das neue Werk in Mexiko sowie die Sparte mit Bordnetzsystemen.