Leoni-Logo mit starkem Schatten

Leoni braucht 200 Millionen

Stand: 10.12.2019, 19:31 Uhr

Beim kriselnden Autozulieferer Leoni droht das Geld knapp zu werden. Der Kabelbaum- und Bordnetz-Spezialist braucht für seine Sanierung in den nächsten drei Jahren wohl rund 200 Millionen Euro mehr Liquidität. Das hätten externe Experten errechnet, teilte Leoni mit.

Finanzkreisen zufolge könnte das Geld bis Mitte 2020 knapp werden. Dem Konzern war die Expansion der vergangenen Jahre über den Kopf gewachsen. Der Schuldenberg ist auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Nun will Leoni-Chef Aldo Kamper 2000 Arbeitsplätze abbauen - doch auch das kostet. Frisches Geld könnte mit dem Verkauf oder einen Börsengang der Kabel-Sparte hereinkommen, der 2020 über die Bühne gehen soll.