Lanxess-Zentrale in Köln

Lanxess wird pessimistischer

Stand: 06.05.2020, 08:34 Uhr

Im ersten Quartal zeigte sich der Spezialchemiekonzern Lanxess robust. Der Umsatz lag mit 1,704 Milliarden Euro nur leicht unter dem Vorjahr. Die Liquiditätsposition konnte der Konzern nach einem Verkauf sogar deutlich erhöhen. Dennoch sank das Ebitda um 9,9 Prozent auf 245 Millionen Euro, auch die Ebitda-Marge nahm leicht ab: Statt 15,7 Prozent im Vorjahr liegt sie noch bei 14,4 Prozent. Das Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft sank um 27,6 Prozent von 87 Millionen Euro auf 63 Millionen Euro. Da Lanxess weiter mit einer angespannten Situation aufgrund der Pandemie rechnet, wird der Konzern für das Gesamtjahr pessimistischer. Für 2020 geht Lanxess nun von einem Ebitda zwischen 800 und 900 Millionen Euro aus, nach bislang 900 Millionen bis einer Milliarde Euro.