Lanxess-Zentrale in Köln

Lanxess sieht Virus-Belastungen

Stand: 11.03.2020, 07:29 Uhr

Der Spezialchemiekonzern Lanxess rechnet auch wegen der Folgen der Coronavirus-Epidemie mit einem Gewinnrückgang in diesem Jahr. Der Konzern schätzt die Belastungen durch die Viruskrise auf 50 Millionen bis 100 Millionen Euro, davon 20 Millionen im ersten Quartal. Daher rechnet das Unternehmen für 2020 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen zwischen 0,9 und 1,0 Milliarde Euro. Dabei dürfte auch die anhaltende Schwäche der Autobranche eine Rolle spielen.

2019 hatten gute Geschäfte mit Wasseraufbereitungsprodukten und Flammschutzmitteln noch die Schwäche der Autobranche aufgefangen. Das Ebitda vor Sondereinflüssen stieg im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Der Umsatz war hingegen einen Tick auf 6,8 Milliarden Euro gesunken.