Roboter von Kuka

Kuka will Kosten mit Stellenabbau senken

Stand: 28.03.2019, 13:13 Uhr

Der Roboterbauer Kuka streicht an seinem Firmensitz in Augsburg 350 Arbeitsplätze und reagiert mit einem Sparprogramm auf das Ende des jahrelangen Höhenflugs. Der Nettogewinn brach im vergangenen Jahr um vier Fünftel auf 16,6 Millionen Euro ein. Interims-Chef Peter Mohnen will binnen drei Jahren 300 Millionen Euro einsparen. "Unser Weg wird nicht einfach sein. Aber wir müssen ihn gehen", sagte er am Donnerstag in Augsburg. Ausgerechnet in der Heimat des chinesischen Mehrheitsaktionärs Midea brach die Nachfrage nach Robotern überraschend ein. Mit Produktionsanlagen und in der Logistik-Automatisierung (Swisslog) schrieb Kuka sogar rote Zahlen.