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Kobalt-Aktien auf Achterbahnfahrt Viel Bewegung im Jahr 2018

<strong>Glencore</strong> <br/>Mit weitem Abstand ist Glencore das weltweit größte Kobaltbergbauunternehmen und erzielte 2017 eine Gesamtproduktion von 27.400 Tonnen. Laut der "Financial Times" will das Unternehmen die Kobaltproduktion bis 2020 auf 63.000 Tonnen steigern. Der Schweizer Rohstoffkonzern erhöhte die Förderung von Kobalt im Kongo und eröffnete äußerst umstrittene Minenprojekte. Schätzungen zufolge könnte Glencore damit die Kobaltförderung nahezu verdoppeln und in wenigen Jahren 40 Prozent des weltweiten Marktes kontrollieren. Allerdings macht Kobalt beim Weltmarktführer nur einen kleinen Teil des Jahresumsatzes aus.<br/><br/>Vorerst kann Glencore jedoch kein Kobalt mehr aus dem Land exportieren und verkaufen. Glencore-Tochter Katanga Mining teilte mit, dass in ihrer Kamoto-Kobaltmine Spuren von Uran im Kobalthydroxid entdeckt wurden. Der Aktienkurs geriet daraufhin etwas unter Druck.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Glencore
Mit weitem Abstand ist Glencore das weltweit größte Kobaltbergbauunternehmen und erzielte 2017 eine Gesamtproduktion von 27.400 Tonnen. Laut der "Financial Times" will das Unternehmen die Kobaltproduktion bis 2020 auf 63.000 Tonnen steigern. Der Schweizer Rohstoffkonzern erhöhte die Förderung von Kobalt im Kongo und eröffnete äußerst umstrittene Minenprojekte. Schätzungen zufolge könnte Glencore damit die Kobaltförderung nahezu verdoppeln und in wenigen Jahren 40 Prozent des weltweiten Marktes kontrollieren. Allerdings macht Kobalt beim Weltmarktführer nur einen kleinen Teil des Jahresumsatzes aus.

Vorerst kann Glencore jedoch kein Kobalt mehr aus dem Land exportieren und verkaufen. Glencore-Tochter Katanga Mining teilte mit, dass in ihrer Kamoto-Kobaltmine Spuren von Uran im Kobalthydroxid entdeckt wurden. Der Aktienkurs geriet daraufhin etwas unter Druck.

Kobalt-Aktien auf Achterbahnfahrt Viel Bewegung im Jahr 2018

<strong>Glencore</strong> <br/>Mit weitem Abstand ist Glencore das weltweit größte Kobaltbergbauunternehmen und erzielte 2017 eine Gesamtproduktion von 27.400 Tonnen. Laut der "Financial Times" will das Unternehmen die Kobaltproduktion bis 2020 auf 63.000 Tonnen steigern. Der Schweizer Rohstoffkonzern erhöhte die Förderung von Kobalt im Kongo und eröffnete äußerst umstrittene Minenprojekte. Schätzungen zufolge könnte Glencore damit die Kobaltförderung nahezu verdoppeln und in wenigen Jahren 40 Prozent des weltweiten Marktes kontrollieren. Allerdings macht Kobalt beim Weltmarktführer nur einen kleinen Teil des Jahresumsatzes aus.<br/><br/>Vorerst kann Glencore jedoch kein Kobalt mehr aus dem Land exportieren und verkaufen. Glencore-Tochter Katanga Mining teilte mit, dass in ihrer Kamoto-Kobaltmine Spuren von Uran im Kobalthydroxid entdeckt wurden. Der Aktienkurs geriet daraufhin etwas unter Druck.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Glencore
Mit weitem Abstand ist Glencore das weltweit größte Kobaltbergbauunternehmen und erzielte 2017 eine Gesamtproduktion von 27.400 Tonnen. Laut der "Financial Times" will das Unternehmen die Kobaltproduktion bis 2020 auf 63.000 Tonnen steigern. Der Schweizer Rohstoffkonzern erhöhte die Förderung von Kobalt im Kongo und eröffnete äußerst umstrittene Minenprojekte. Schätzungen zufolge könnte Glencore damit die Kobaltförderung nahezu verdoppeln und in wenigen Jahren 40 Prozent des weltweiten Marktes kontrollieren. Allerdings macht Kobalt beim Weltmarktführer nur einen kleinen Teil des Jahresumsatzes aus.

Vorerst kann Glencore jedoch kein Kobalt mehr aus dem Land exportieren und verkaufen. Glencore-Tochter Katanga Mining teilte mit, dass in ihrer Kamoto-Kobaltmine Spuren von Uran im Kobalthydroxid entdeckt wurden. Der Aktienkurs geriet daraufhin etwas unter Druck.

<strong>China Molybdenum</strong><br/>Der chinesische Minenbetreiber China Molybdenum, der sich teilweise im Besitz der chinesischen Regierung befindet, produzierte im vergangenen Jahr insgesamt 16.419 Tonnen Kobalt und ist damit zweitgrößter Kobaltproduzent. <br/><br/>Im vergangenen Jahr zahlte das Kobaltbergbauunternehmen Freeport Cobalt 2,65 Milliarden Dollar für seine 70-prozentige Beteiligung an TF Holdings, die indirekt 80 Prozent der Mine Tenke Fungurume in der Demokratischen Republik Kongo besitzt. Die Mine verfügt über eine der weltweit größten Kobaltkonzentrationen und bietet „über Jahrzehnte hinweg die Versorgungssicherheit für ein kritisches Batteriematerial“. Händler sagen, dass der größte Teil der Produktion von Tenke Fungurume in China verbraucht wird. Für das Gesamtjahr 2018 werden inzwischen bis zu 17.500 Tonnen erwartet.: Kursverlauf am Börsenplatz Stuttgart für den Zeitraum 1 Jahr

China Molybdenum
Der chinesische Minenbetreiber China Molybdenum, der sich teilweise im Besitz der chinesischen Regierung befindet, produzierte im vergangenen Jahr insgesamt 16.419 Tonnen Kobalt und ist damit zweitgrößter Kobaltproduzent.

Im vergangenen Jahr zahlte das Kobaltbergbauunternehmen Freeport Cobalt 2,65 Milliarden Dollar für seine 70-prozentige Beteiligung an TF Holdings, die indirekt 80 Prozent der Mine Tenke Fungurume in der Demokratischen Republik Kongo besitzt. Die Mine verfügt über eine der weltweit größten Kobaltkonzentrationen und bietet „über Jahrzehnte hinweg die Versorgungssicherheit für ein kritisches Batteriematerial“. Händler sagen, dass der größte Teil der Produktion von Tenke Fungurume in China verbraucht wird. Für das Gesamtjahr 2018 werden inzwischen bis zu 17.500 Tonnen erwartet.

<strong>Vale</strong><br/>Der brasilianische Rohstoffkonzern Vale soll im Juni eine Vereinbarung über den Verkauf der zukünftigen Kobaltproduktion in Kanada abgeschlossen haben. Dabei geht es angeblich um rund 700 Millionen Dollar.<br/><br/>Vale produzierte 2017 5.811 Tonnen Kobalt. Das Kobaltbergbauunternehmen erzielte einen Nettoumsatz von 33,967 Milliarden US-Dollar, 24 Prozent mehr als 2016. 41 Prozent des Umsatzes ging nach China. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Vale
Der brasilianische Rohstoffkonzern Vale soll im Juni eine Vereinbarung über den Verkauf der zukünftigen Kobaltproduktion in Kanada abgeschlossen haben. Dabei geht es angeblich um rund 700 Millionen Dollar.

Vale produzierte 2017 5.811 Tonnen Kobalt. Das Kobaltbergbauunternehmen erzielte einen Nettoumsatz von 33,967 Milliarden US-Dollar, 24 Prozent mehr als 2016. 41 Prozent des Umsatzes ging nach China.

<strong>Katanga Mining</strong><br/>Das ist bei Katanga Mining, ebenfalls börsennotiert, anders. Glencore hält 86 Prozent der Minengesellschaft. Katanga Mining ist sehr stark auf Kobalt ausgerichtet. Dem Bergbauunternehmen in Kongo werden allerdings schwere Straftaten in Bezug auf Korruption, Umweltsünden, Ausbeutung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. <br/><br/>Anfang des Jahres befand sich das Papier auf Rekordhoch bei 1,78 Euro pro Titel. Danach geriet die Aktie wegen der massiven Vorwürfe jedoch in einen Abwärtsstrudel. Nach Bekanntgabe der Verseuchung der Mine sank das Papier gar auf ein Jahrestief.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Katanga Mining
Das ist bei Katanga Mining, ebenfalls börsennotiert, anders. Glencore hält 86 Prozent der Minengesellschaft. Katanga Mining ist sehr stark auf Kobalt ausgerichtet. Dem Bergbauunternehmen in Kongo werden allerdings schwere Straftaten in Bezug auf Korruption, Umweltsünden, Ausbeutung und Steuerhinterziehung vorgeworfen.

Anfang des Jahres befand sich das Papier auf Rekordhoch bei 1,78 Euro pro Titel. Danach geriet die Aktie wegen der massiven Vorwürfe jedoch in einen Abwärtsstrudel. Nach Bekanntgabe der Verseuchung der Mine sank das Papier gar auf ein Jahrestief.

<strong>Cobalt 27 Capital Corp.</strong><br/>Der kanadische Titel ist eine reine Kobalt-Aktie. Cobalt 27 produziert allerdings noch kein Kobalt. Dazu wurden im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 3.000 Tonnen Kobalt aufgekauft, die in Baltimore, Antwerpen und Rotterdam eingelagert und von der London Metal Exchange zertifiziert sein sollen.<br/><br/>Neben Investitionen in Kobalt-Projekte will die 2017 gegründete Firma so das Risiko von Preisschwankungen durch den Besitz und die Lagerung von physischem Kobalt absichern. Als zweites Standbein sind eigene Kobalt-Projekte mit anschließender Produktion geplant. <br/><br/>In der vergangenen Woche gab Cobalt 27 bekannt, dass es nach einem Diebstahl von 76 Tonnen hochwertigen Kobalts aus dem Lager Vollers Holland BV des Unternehmens in Rotterdam eine Versicherungsleistung in Höhe von mehr als 6,8 Millionen Dollar erhalten hat.: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum 1 Jahr

Cobalt 27 Capital Corp.
Der kanadische Titel ist eine reine Kobalt-Aktie. Cobalt 27 produziert allerdings noch kein Kobalt. Dazu wurden im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 3.000 Tonnen Kobalt aufgekauft, die in Baltimore, Antwerpen und Rotterdam eingelagert und von der London Metal Exchange zertifiziert sein sollen.

Neben Investitionen in Kobalt-Projekte will die 2017 gegründete Firma so das Risiko von Preisschwankungen durch den Besitz und die Lagerung von physischem Kobalt absichern. Als zweites Standbein sind eigene Kobalt-Projekte mit anschließender Produktion geplant.

In der vergangenen Woche gab Cobalt 27 bekannt, dass es nach einem Diebstahl von 76 Tonnen hochwertigen Kobalts aus dem Lager Vollers Holland BV des Unternehmens in Rotterdam eine Versicherungsleistung in Höhe von mehr als 6,8 Millionen Dollar erhalten hat.

<strong>Sherritt International Co.</strong><br/>Das kanadische Bergbauunternehmen ist einer der wenigen Minenbetreiber im karibischen Inselstaat Kuba. Die Jahresproduktion auf Kuba lag 2016 mit 4.200 Tonnen nur knapp hinter der von Australien – ungeachtet der vergleichsweise winzigen Fläche. Am bedeutendsten ist vor allem die Moa-Mine an der Nordostküste, ein Joint Venture zwischen Sherritt International und der General Nickel Company of Cuba.: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum 1 Jahr

Sherritt International Co.
Das kanadische Bergbauunternehmen ist einer der wenigen Minenbetreiber im karibischen Inselstaat Kuba. Die Jahresproduktion auf Kuba lag 2016 mit 4.200 Tonnen nur knapp hinter der von Australien – ungeachtet der vergleichsweise winzigen Fläche. Am bedeutendsten ist vor allem die Moa-Mine an der Nordostküste, ein Joint Venture zwischen Sherritt International und der General Nickel Company of Cuba.