Fahnen mit Metro-Logo vor Unternehmenszentrale

Keine Einigung mit Metro-Großaktionären

Stand: 05.08.2019, 20:04 Uhr

Im Poker um eine Metro-Übernahme hat der tschechische Milliardär Daniel Kretinksy keine Einigung mit zwei Großaktionären des Handelsriesen erzielt. Seine Offerte von 16 Euro je Stammaktie der Metro steht damit vor dem Scheitern.

Die Gespräche mit den Metro-Aktionären Beisheim und Meridian über eine Unterstützung der Übernahme-Offerte seien "konstruktiv aber nicht erfolgreich" gewesen, teilte Kretinskys Investmentgesellschaft EPGC am Montag mit. EPGC und die beiden Aktionäre hätten unterschiedliche Ansichten über die Bewertung von Metro, hieß es weiter.

Kretinsky, der im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen war, will den Konzern ganz übernehmen und bietet dazu 16 Euro pro Stammaktie. Seine insgesamt rund 5,8 Milliarden Euro schwere Übernahme-Offerte läuft noch bis zum Mittwoch. Er hat sie an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien geknüpft. Von dieser ist er weit entfernt.