JPMorgan Chase Gebäude in New York
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JPMorgan zahlt für Phantomaktien

Stand: 27.12.2018, 11:42 Uhr

JP Morgan legt mit einer Zahlung von 135 Millionen Dollar in den USA ein Ermittlungsverfahren wegen "Phantom-Aktien" bei. Die größte US-Bank habe bei der Ausgabe von Aktienhinterlegungsscheine (ADRs) gegen die Regeln verstoßen, teilte die US-Börsenaufsicht SEC mit. In Deutschland ermitteln die Behörden wegen möglicher Steuertricksereien mit sogenannten Vorab-ADRs.

Bei ADRs (American Depositary Receipts) handelt es sich um Aktienhinterlegungsscheine, die in den USA gehandelt werden und die normalerweise mit Aktien im Depot der ausgebenden Bank unterlegt sein müssen. In zahlreichen Fällen wurden aber der SEC zufolge ADR-Papiere. JP Morgan ist bereits die achte Institut, das wegen seines Umgangs mit Vorab-ADRs eine Strafe zahlt.