JPMorgan-Gebäude in New York
Audio

Milliardensegen aus Q2 JPMorgan schlägt Erwartungen

Stand: 13.07.2018, 13:34 Uhr

Geglückter Auftakt für die US-Berichtssaison zum zweiten Quartal, zumindest von Bankenseite: Der US-Bankenriese JPMorgan Chase verdient mehr als Analysten erwartet hatten. Die Aktie dürfte zum Start an der Wall Street steigen.

Im vorbörslichen US-Handel wird der Titel bereits mit Aufschlägen gehandelt. Es bleibt abzuwarten, ob das Zahlenwerk der Nummer eins der Bankenbranche gut genug ist, um die hohen Erwartungen des Marktes wirklich noch zu übertrumpfen.

Im zweiten Quartal erwirtschaftete das Institut Erträge in Höhe von 28,39 Milliarden Dollar. Das ist ein Rekordhoch und 1,1 Milliarden Dollar mehr als prognostiziert.

Starker Handel

Auch beim Gewinn je Aktie von 2,29 Dollar schlug die Bank die Vorhersagen. Insgesamt verdiente die Bank im zweiten Quartal 8,3 Milliarden Dollar, eine Rekordsumme. Laut Vorstandschef Jamie Dimon profitierte die Bank vom starken Handel mit Wertpapieren sowie der gut laufenden US-Konjunktur.

Die Firmenkunden- und Investment-Sparte schlug sich mit Gewinnen von 3,2 Milliarden Dollar deutlich besser als erwartet, hier hatte der Vergleichswert bei 2,7 Milliarden Dollar gelegen. Aber auch das klassische Endkundengeschäft (Consumer & Business Banking) steigerte sich auf der Gewinnseite erheblich: von 2,2 auf 3,4 Milliarden Dollar.

Mehr Gewinn als Börsenwert der Deutschen Bank

Zwar ist JPMorgan auch in den USA der größte unter den Bankenriesen. Der Reingewinn von umgerechnet 25 Milliarden Euro, den die Bank nun im laufenden Gesamtjahr ansteuert, ist aber sogar mehr, als die Deutsche Bank derzeit an der Börse wert ist.

AB