Auge mit Isra-Schriftzug

Isra Vision: Keine Erholung wegen Corona?

Stand: 02.03.2020, 10:00 Uhr

Trotz einer guten Auftragsdynamik spürt der Spezialmaschinenbauer Isra Vision nach eigenen Angaben erste Auswirkungen des neuartigen Coronavirus. Es gebe erste Verzögerungen bei Projekten mit Kunden in China, teilte der SDax-Konzern am Montag in Darmstadt mit. Aufgrund der aktuellen Lage sei eine Jahresprognose daher nur begrenzt möglich. Die erwartete Erholung in diesem Jahr bleibe nun erst einmal offen.

Der Umsatz ging im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr leicht um 3 Prozent auf 33,1 Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank von 6,9 Millionen auf 6,6 Millionen Euro.

Anfang Februar hatte Isra Vision wegen der angekündigten Übernahme durch den schwedischen Industriekonzern Atlas Copco noch einen Rekord-Kurssprung verzeichnet.