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Die bewegte Historie von Chip-Champion Intel Galerie

Intel-Gründer Gordon E. Moore und Robert Noyce

Intel-Gründer Gordon E. Moore und Robert Noyce
Am 18. Juli 1968 legten sie den Grundstein für Intels Aufstieg: Gordon Moore und Bob Noyce. Entsprechend der Initialien ihrer Nachnamen nannten sie ihr neues Untrenehmen NM Electronics. Wenig später kauften sie sich von der Firma Intelco das Recht, den Namen Intel zu nutzen. Ihr finanzkräftiger Freund Arthur Rock stößt wenig später als neuer Vorstand hinzu und bringt das notwendige Grundkapital mit.

Die bewegte Historie von Chip-Champion Intel Galerie

Intel-Gründer Gordon E. Moore und Robert Noyce

Intel-Gründer Gordon E. Moore und Robert Noyce
Am 18. Juli 1968 legten sie den Grundstein für Intels Aufstieg: Gordon Moore und Bob Noyce. Entsprechend der Initialien ihrer Nachnamen nannten sie ihr neues Untrenehmen NM Electronics. Wenig später kauften sie sich von der Firma Intelco das Recht, den Namen Intel zu nutzen. Ihr finanzkräftiger Freund Arthur Rock stößt wenig später als neuer Vorstand hinzu und bringt das notwendige Grundkapital mit.

Intel-Mitarbeiter in den 50er Jahren

Der Weg zum Mikroprozessor
Die Intel-Mitarbeiter arbeiteten in den Jahren nach der Gründung vor allem daran, mehrere Transistoren auf einem Stück Halbleiter zu verbinden. Diese Integrierten Schaltkreise waren der Grundstein für den Mikroprozessor, der heute das Herz eines jeden PCs ist.

Intel-Chip C4004

Intel-Chip C4004
Durchbruch für Intel und auch für das Silicon Valley: Der Intel 4004 war 1971 der erste wirklich universelle Mikroprozessor, der in Serie ging. Er wurde als Auftragsarbeit für das japanische Unternehmen Nippon Calculating Corporation entwickelt. Später kaufte Intel die Rechte an dem Prozessor zurück und vermarktete ihn selbst.

Intel Wafer-Produktion

Das "Moorsche Gesetz" bewahrheitet sich
Etwa drei Jahre vor der Intel-Gründung veröffentlichte Gordon Moore einen prägenden Fachartikel über die Chipproduktion. Darin prophezeite er: Zukünftig komme es in der Chipproduktion zu ständigen Leistungssteigerungen bei sinkenden Kosten. Dieses sogenannte "Mooresche Gesetz" ging in die Technikgeschichte ein und bewahrheitete sich auch bei Intels Aufstieg zum größten Chiphersteller der Welt.

Intel Pentium 4

Das Label "Intel Inside" und der berühmte "Bong"
Mit den 80386er Chips legte Intel die Grundlage für den weltweiten und milliardenschweren Markt für Personal Computer. Vor allem dank strategischer Partnerschaften mit IBM, Compaq oder Dell wurde Intel zum Marktführer. Die Rolle von Intel wird ab 1991 mit dem Label "Intel Inside" bei den Verbrauchern bekannt. Seit 1994 auch mit dem "Intel-Bong", dem berühmten dreisekündigen Intel-Jingle von Walter Werzowa.

Intel Werbefigur-Pinguin

Schillernde Marketingkampagnen
Immer wieder machte Intel darüber hinaus mit spektakulären Werbespots auf sich aufmerksam. Ob mit dem tanzenden Pinguin aus dem Kinderfilm Madagascar (Foto), den Männern aus der Blueman Group oder spektakulären 3D-Flügen durch das Innere eines Computers.

Intel-Zentrale in Silicon Valley

Neue technologische Durchbrüche
Im Jahr 2005 startet Intel eine umfangreiche Neustrukturierung. Wenig später verwendet Intel Hafnium statt Silizium. Dies ermöglicht eine weitere Miniaturisierung der Chips. Ab 2008 sind die ersten "Atom"-Prozessoren für den Einsatz in kleinen Mobilgeräten und Ultra-Books verfügbar.

Apple- und Intel-Logo

Springt Apple als Kunde ab?
Bisher wurden Intel-Prozessoren auch in Apple-Geräten eingesetzt. Ein großes Problem für Apple dabei: Apple muss beim Mac stets darauf warten, dass die passenden Chips fertig entwickelt sind. Seit geraumer Zeit gibt es Gerüchte über eine eigene Chip-Produktion bei Apple und damit eine Trennung von Intel.

Intel-Drohnen vor dem Start

Drohnen, die leuchten
So hat die Welt Drohnen noch nicht eingesetzt: Intel hat die kleinen Fluggeräte speziell für Lichtshows neu konzipiert. Die "Intel Shooting Star"-Drohnen stellten 2016 den Guiness-Rekord für die meisten gleichzeitig in der Luft befindlichen unbemannten Flugobjekte auf. Betrieben wurden die 500 Drohnen von nur einem Piloten und einem Notebook. Zur Eröffnung der Olympischen Winterspielen schickte Intel gleich 1.200 Drohnen in die Luft...

Intel-Drohnen bilden die olympischen Ringe

Großes Spektakel bei Olympia 2018
... und das Ergebnis war eine spektakuläre Drohnen-Lichtshow. Die Drohnen formten überdimensioniertes Snowboarder, das Maskottchen der südkoreanischen Winterspiele und natürlich auch die Olympischen Ringe am Himmel über Pyeongchang.

<strong>Aktie im Aufwärtstrend</strong><br/>Die Intel-Aktie hat ihren Wert in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Doch der Kurs bewegt sich lange noch nicht wieder auf dem Niveau vor dem Ende der New Economy. : Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 10 Jahre

Aktie im Aufwärtstrend
Die Intel-Aktie hat ihren Wert in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Doch der Kurs bewegt sich lange noch nicht wieder auf dem Niveau vor dem Ende der New Economy.

Intel-Logo aus beleuchteten Drohnen am Nachthimmel

Wo geht Intels Reise hin?
Intel kann auf eine glänzende Vergangenheit zurückblicken. Doch wie leuchtend ist die Zukunft? Heute gilt Intel als weltweit größter Chiphersteller für PCs. Doch bei den Smartphones und Tablets ist nicht Intel, sondern ARM Spitzenreiter. Der mögliche Verzicht von Apple auf Intel-Chips würde Intel zwar nicht die Bilanz verhageln, wäre aber ein starkes Signal an den Markt. Zum Glück ist Intel kein reiner Chiphersteller mehr. Heute arbeitet Intel an Themen wie Cloud Computing, Konnektivität, User-Experiences und dem Internet der Dinge.

Mehr zum Thema: Intel in der Midlife-Crisis