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IPO am 15. Juni Home24 möbelt sich für die Börse auf

Stand: 01.06.2018, 10:52 Uhr

Nach dem Essenslieferdienst Delivery Hero und dem Kochboxen-Versender Hello Fresh bringt Rocket Internet sein drittes Start-up an die Börse: Der Online-Mobelhändler  Home24 strebt Mitte Juni aufs Parkett.

Das Berliner Unternehmen aus dem Rocket-Imperium will den Anlegern bis zu rund 7,7 Millionen neue Aktien anbieten. Die Papiere sollen zwischen 19,50 und 24,50 Euro je Stück kosten.

Erlöse von mindestens 150 Millionen Euro

Mit seinem Gang an die Frankfurter Börse plant der Online-Möbelhändler, bis zu 172,5 Millionen Euro einzusammeln. Die Bruttoerlöse aus dem IPO liegen bei 150 Millionen Euro. Dazu kommt bei entsprechender Nachfrage eine Platzierungsreserve von bis zu 15 Prozent, deren Erlös ebenfalls an Home24 geht. Der Möbelhändler will das Geld für Investitionen und die Tilgung von Schulden verwenden. Die Altaktionäre um Rocket Internet werfen keine Papiere auf den Markt.

Screenshot Webseite Online-Shop Home24
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B5 Börse 09.51 Uhr: Online-Möbelhändler Home24 strebt an die Börse

Investoren können die Home24-Aktien von Montag an bis zum 13. Juni zeichnen. Die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für den 15. Juni geplant. Nach dem Börsengang werden bis zu 32,4 Prozent des Kapitals im Streubesitz sein. Organisiert wird die Emission von den Investmentbanken Berenberg, Citigroup und Goldman Sachs.

Auf dem Weg zum Turn-Around

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Home24. | Bildquelle: Home24

Home24 zählt etwa 1.000 Mitarbeiter und ist in sieben europäischen Ländern sowie Brasilien aktiv. Bei einem Umsatz von 276 Millionen Euro schrieb das Unternehmen 2017 auf operativer Basis (bereinigtes Ebitda) 22 Millionen Euro Verlust. Innerhalb der nächsten 18 Monate will Home24 die Gewinnschwelle beim Betriebsergebnis erreichen.

Mit dem Essenslieferdienst Delivery Hero und dem Kochboxen-Versender Hellofresh notieren bereits zwei Start-ups aus dem Reich von Rocket Internet an die Börse. Besonders das IPO von Delivery Hero machte den Investoren Appetit. Sie liegen mehr als 50 Prozent über dem Ausgabepreis von 25,50 Euro. Die Papiere von HelloFresh befinden sich rund 17 Prozent über dem Ausgabekurs von 10,25 Euro.

nb

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Die nächsten Börsenkandidaten IPO-Pipeline

Govecs Roller

Govecs
Der Elektroroller-Hersteller Govecs will mit seinem Börsengang bis zu 90 Millionen Euro für den Ausbau der Produktion in Polen einsammeln. Das 2009 gegründete Unternehmen aus München legte die Preisspanne für die bis zu 7,5 Millionen Aktien umfassende Emission auf 10,00 bis 12,00 Euro fest. Govecs hat die Zeichnungsfrist für seinen geplanten Börsengang um sechs Wochen verlängert. Der Konzern hofft, damit mehr Investoren für seine Aktien zu begeistern. Anleger haben nun bis zum 8. November Zeit, die Papiere des Münchner Börsenkandidaten zu zeichnen, wie Govecs jüngst mitteilte. "Die Gesellschaft befindet sich aktuell in Verhandlungen mit Kunden und strategischen Partnern, welche bei Abschluss positive Auswirkungen auf das operative Geschäft haben könnten", begründete Firma den ungewöhnlichen Schritt.

Nach dem IPO sollen bis zu 62 Prozent der Anteile im Streubesitz sein. Bis zu 75 Millionen Euro sollen Govecs selbst zufließen, der Rest geht an den bisherigen Hauptaktionär DQuadrat, die Investmentfirma der Eigentümer-Familie des Baukonzerns Wolff & Müller aus Ludwigsburg.