Kran auf einer Hochtief-Baustelle in Köln

Hochtief-Ausblick gefällt

Stand: 11.02.2020, 15:47 Uhr

Der Essener Baukonzern Hochtief ist 2019 wegen einer milliardenschweren Abschreibung bei der australischen Tochter Cimic tiefer in die roten Zahlen gerutscht als von Analysten erwartet. Der Nettoverlust habe im vergangenen Jahr 206,2 Millionen Euro betragen nach einem Gewinn 2018 von 543 Millionen Euro, wie Hochtief am Dienstag bei Vorlage der endgültigen Jahresbilanz 2019 in Düsseldorf mitteilte.

Bereinigt um die Abschreibung bei Cimic machte Hochtief einen Nettogewinn von 627 Millionen Euro. Das Unternehmen hatte bereits Ende Januar vorläufige Zahlen vorgelegt und einen Verlust angekündigt.

Für das laufende Jahr zeigte sich Unternehmenschef Marcelino Fernandez Verdes zuversichtlich. Für 2020 peilt er einen um Sondereffekte bereinigten Konzerngewinn von 690 bis 730 Millionen Euro an. Das wären bis zu rund neun Prozent mehr als im Vorjahr. Zuversichtlich machen Fernandez Verdes vor allem die prall gefüllten Auftragsbücher. Die Aktie legt im MDax deutlich zu.