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Die Hingucker der Woche Berichtssaison läuft aus

Martina Merz

Martina Merz
Die neue Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp präsentiert am Donnerstag die Zahlen des Traditionskonzerns für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19. Bei der anschließenden Bilanzpressekonferenz wird Martina Merz den Journalisten erklären müssen, wie sie den Konzern aus der Krise führen will. "Thyssenkrupp ist momentan in keiner einfachen Lage", hatte sie nach ihrem Antritt Anfang Oktober eingeräumt und die Mitarbeiter auf Einschnitte vorbereitet. Nach bisherigen Plänen sollen 6.000 Stellen abgebaut werden, davon 4.000 in Deutschland. Treffen wird es neben der Verwaltung auch die Stahlsparte. Eine grundsätzlich neue Strategie hat Merz bisher nicht angekündigt - aber mehr Tempo bei der Umsetzung.

Die Hingucker der Woche Berichtssaison läuft aus

Martina Merz

Martina Merz
Die neue Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp präsentiert am Donnerstag die Zahlen des Traditionskonzerns für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19. Bei der anschließenden Bilanzpressekonferenz wird Martina Merz den Journalisten erklären müssen, wie sie den Konzern aus der Krise führen will. "Thyssenkrupp ist momentan in keiner einfachen Lage", hatte sie nach ihrem Antritt Anfang Oktober eingeräumt und die Mitarbeiter auf Einschnitte vorbereitet. Nach bisherigen Plänen sollen 6.000 Stellen abgebaut werden, davon 4.000 in Deutschland. Treffen wird es neben der Verwaltung auch die Stahlsparte. Eine grundsätzlich neue Strategie hat Merz bisher nicht angekündigt - aber mehr Tempo bei der Umsetzung.

<strong>ThyssenKrupp</strong><br/>Thyssenkrupp steckt in einer der größten Krisen seiner über 200 Jahre alten Unternehmensgeschichte. Steigende Schulden, hohe Verluste und der Abstieg aus dem Dax setzen dem einst stolzen Ruhrkonzern zu. Der Aktienkurs ist abgesackt. Neuen Schub könnten Details zum möglichen Verkauf der Aufzugssparte bringen. Der Konzern hält sich auch noch einen Börsengang der Sparte offen. Mit einer Entscheidung sei vor der Hauptversammlung Ende Januar zu rechnen, sagten mehrere Insider. Analysten rechnen in der Aufzugsparte für das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem operativen Ergebnis von 900 Millionen Euro. Ob das reicht, um ThyssenKrupp in die schwarzen Zahlen zu bringen, ist fraglich. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Nettoverlust von 245 Millionen Euro nach einem Gewinn von 60 Millionen Euro vor Jahresfrist. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

ThyssenKrupp
Thyssenkrupp steckt in einer der größten Krisen seiner über 200 Jahre alten Unternehmensgeschichte. Steigende Schulden, hohe Verluste und der Abstieg aus dem Dax setzen dem einst stolzen Ruhrkonzern zu. Der Aktienkurs ist abgesackt. Neuen Schub könnten Details zum möglichen Verkauf der Aufzugssparte bringen. Der Konzern hält sich auch noch einen Börsengang der Sparte offen. Mit einer Entscheidung sei vor der Hauptversammlung Ende Januar zu rechnen, sagten mehrere Insider. Analysten rechnen in der Aufzugsparte für das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem operativen Ergebnis von 900 Millionen Euro. Ob das reicht, um ThyssenKrupp in die schwarzen Zahlen zu bringen, ist fraglich. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Nettoverlust von 245 Millionen Euro nach einem Gewinn von 60 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Christine Lagarde

Christine Lagarde
Eine zweite Frau steht in der kommenden Woche im Rampenlicht: Christine Lagarde, die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). Am Freitag wird "Madame Euro" auf dem European Banking Conference zum Abschluss der Euro Finance Week ihren ersten größten öffentlichen Auftritt in ihrer neuen Rolle haben. Ihre Rede wird mit Spannung erwartet.

<strong>Grand City Properties</strong><br/>Quartalszahlen kommen - wenn überhaupt - nur noch aus der zweiten Reihe. So gibt am Montag der Wohnimmobilienkonzern Grand City Properties Einblick in seine Bücher. Im ersten Halbjahr steigerte die MDax-Firma den Gewinn um vier Prozent auf 278 Millionen Euro. Grand City Properties kauft vor allem sanierungsbedürftige Wohnungen, renoviert sie und versucht anschließend, sie teuer zu vermieten.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Grand City Properties
Quartalszahlen kommen - wenn überhaupt - nur noch aus der zweiten Reihe. So gibt am Montag der Wohnimmobilienkonzern Grand City Properties Einblick in seine Bücher. Im ersten Halbjahr steigerte die MDax-Firma den Gewinn um vier Prozent auf 278 Millionen Euro. Grand City Properties kauft vor allem sanierungsbedürftige Wohnungen, renoviert sie und versucht anschließend, sie teuer zu vermieten.

<strong>Vapiano</strong><br/>Basta, Pasta? Der Restaurant-Kette Vapiano laufen die Gäste weg. Im ersten Halbjahr erlitt das Unternehmen Millionen-Verluste. Nun soll die Britin Vanesa Hall die angeschlagene Pasta-Kette retten und bis 2021 wieder in die schwarzen Zahlen führen. Hall hat bereits die Speisekarte überarbeiten lassen, das Franchise-Konzept ausgebaut und steckt Geld in neue Marketing-Kampagnen. Am Mittwoch präsentiert Vapiano die Zahlen zum dritten Quartal. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Vapiano
Basta, Pasta? Der Restaurant-Kette Vapiano laufen die Gäste weg. Im ersten Halbjahr erlitt das Unternehmen Millionen-Verluste. Nun soll die Britin Vanesa Hall die angeschlagene Pasta-Kette retten und bis 2021 wieder in die schwarzen Zahlen führen. Hall hat bereits die Speisekarte überarbeiten lassen, das Franchise-Konzept ausgebaut und steckt Geld in neue Marketing-Kampagnen. Am Mittwoch präsentiert Vapiano die Zahlen zum dritten Quartal.

<strong>Jost-Werke</strong><br/>Endgültige Zahlen legt am Donnerstag der Nutzfahrzeug-Zulieferer vor. Die Jost-Werke hatten bereits Eckdaten veröffentlicht. Demnach steigerte die Firma den Umsatz um 1,9 Prozent auf 579,1 Millionen Euro. Der Gewinn stagnierte bei 65,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr senkten die Jost-Werke aber die Prognose. Wegen der zunehmende Verschlechterung des Marktumfelds für Nutzfahrzeuge erwartet das Unternehmen nun einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bisher war Jost von einem Anstieg der Erlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Die Aktien der Jost-Werke haben sich zuletzt trotzdem aufgerappelt und notieren inzwischen in etwa da, wo sie vor einem Jahr standen.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Jost-Werke
Endgültige Zahlen legt am Donnerstag der Nutzfahrzeug-Zulieferer vor. Die Jost-Werke hatten bereits Eckdaten veröffentlicht. Demnach steigerte die Firma den Umsatz um 1,9 Prozent auf 579,1 Millionen Euro. Der Gewinn stagnierte bei 65,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr senkten die Jost-Werke aber die Prognose. Wegen der zunehmende Verschlechterung des Marktumfelds für Nutzfahrzeuge erwartet das Unternehmen nun einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Bisher war Jost von einem Anstieg der Erlöse im niedrigen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Die Aktien der Jost-Werke haben sich zuletzt trotzdem aufgerappelt und notieren inzwischen in etwa da, wo sie vor einem Jahr standen.

<strong>CTS Eventim</strong><br/>Ebenfalls am Donnerstag kommen die endgültigen Zahlen von CTS Eventim. Der Ticketvermarkter hatte bereits in der letzten Woche verkündet, dass der Umsatz um 20 Prozent auf 378 Millionen Euro und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um 42 Prozent auf 65,2 Millionen Euro gestiegen sind. Nach dem Höhenflug seit Jahresbeginn waren die Aktien zuletzt etwas unter Druck geraten, weil Firmengründer Klaus-Peter Schulenberg einen Teil seiner Beteiligung reduzieren will. Tatsächlich sollen dadurch die Aktien attraktiver<strong> </strong>werden und der Streubesitz erhöht werden, betonte CTS.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

CTS Eventim
Ebenfalls am Donnerstag kommen die endgültigen Zahlen von CTS Eventim. Der Ticketvermarkter hatte bereits in der letzten Woche verkündet, dass der Umsatz um 20 Prozent auf 378 Millionen Euro und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) um 42 Prozent auf 65,2 Millionen Euro gestiegen sind. Nach dem Höhenflug seit Jahresbeginn waren die Aktien zuletzt etwas unter Druck geraten, weil Firmengründer Klaus-Peter Schulenberg einen Teil seiner Beteiligung reduzieren will. Tatsächlich sollen dadurch die Aktien attraktiver werden und der Streubesitz erhöht werden, betonte CTS.

<strong>Easyjet</strong><br/>Von Streiks der Konkurrenten hat der Billigflieger Easyjet profitiert. Die Zahl der Fluggäste stieg im Geschäftsjahr 2018/19 um neun Prozent. Allerdings zahlten die Reisenden weniger Geld für ihre Tickets, der Gewinn dürfte daher von 578 Millionen Pfund im Vorjahr auf 420 bis 430 Millionen Pfund (470 bis 480 Millionen Euro) geschrumpft sein. Genaue Zahlen gibt Easyjet am Dienstag bekannt. Anleger dürften aber eher auf die Details zum geplanten Einstieg von Easyjet ins Pauschalreisegeschäft interessiert sein. Die Briten wollen künftig Pauschalreisepakete mit Flügen der eigenen Flotte und Hotels in Südeuropa verkaufen. Easyjet Holidays soll noch vor Weihnachten an den Start gehen. 2020 hofft Easyjet, ehemalige Urlaubskunden des insolventen Thomas-Cook-Konzerns anzulocken - vor allem britische Kunden.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Easyjet
Von Streiks der Konkurrenten hat der Billigflieger Easyjet profitiert. Die Zahl der Fluggäste stieg im Geschäftsjahr 2018/19 um neun Prozent. Allerdings zahlten die Reisenden weniger Geld für ihre Tickets, der Gewinn dürfte daher von 578 Millionen Pfund im Vorjahr auf 420 bis 430 Millionen Pfund (470 bis 480 Millionen Euro) geschrumpft sein. Genaue Zahlen gibt Easyjet am Dienstag bekannt. Anleger dürften aber eher auf die Details zum geplanten Einstieg von Easyjet ins Pauschalreisegeschäft interessiert sein. Die Briten wollen künftig Pauschalreisepakete mit Flügen der eigenen Flotte und Hotels in Südeuropa verkaufen. Easyjet Holidays soll noch vor Weihnachten an den Start gehen. 2020 hofft Easyjet, ehemalige Urlaubskunden des insolventen Thomas-Cook-Konzerns anzulocken - vor allem britische Kunden.

<strong>Home Depot</strong><br/>Aus den USA meldet am Dienstag Home Depot die Zahlen fürs dritte Quartal. Die Baumarktkette hatte im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, wegen der Risiken des Handelskonflikts zwischen den USA und China seine Jahresprognose aber gesenkt.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Home Depot
Aus den USA meldet am Dienstag Home Depot die Zahlen fürs dritte Quartal. Die Baumarktkette hatte im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, wegen der Risiken des Handelskonflikts zwischen den USA und China seine Jahresprognose aber gesenkt.

<strong>Qiagen</strong><br/>Seit Tagen ranken sich Übernahmegerüchte um den deutschen Biotech-Pionier. Am Mittwoch hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise berichtet, der US-Technologiekonzern Thermo Fisher Scientific habe Qiagen wegen einer möglichen Übernahme angesprochen. Am Freitagabend teilte Qiagen mit, mehrere Interessenbekundungen erhalten zu haben. Diese seien unverbindlich und stünden unter Bedingungen. Vorstand und Aufsichtsrat hätten entschieden, Gespräche mit den Interessenten zu beginnen. Es sei dabei nicht sicher, ob es zu einem Angebot kommen werde. Namen nannte Qiagen nicht. Auf Tradegate gewann die Aktie mehr als vier Prozent. Qiagen machen derzeit Probleme im China-Geschäft zu schaffen, das Unternehmen musste seine Umsatzprognose nach dem dritten Quartal erneut nach unten korrigieren. Zu den Schwierigkeiten kam der überraschende Rücktritt von Konzernchef Peer Schatz hinzu.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Qiagen
Seit Tagen ranken sich Übernahmegerüchte um den deutschen Biotech-Pionier. Am Mittwoch hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise berichtet, der US-Technologiekonzern Thermo Fisher Scientific habe Qiagen wegen einer möglichen Übernahme angesprochen. Am Freitagabend teilte Qiagen mit, mehrere Interessenbekundungen erhalten zu haben. Diese seien unverbindlich und stünden unter Bedingungen. Vorstand und Aufsichtsrat hätten entschieden, Gespräche mit den Interessenten zu beginnen. Es sei dabei nicht sicher, ob es zu einem Angebot kommen werde. Namen nannte Qiagen nicht. Auf Tradegate gewann die Aktie mehr als vier Prozent. Qiagen machen derzeit Probleme im China-Geschäft zu schaffen, das Unternehmen musste seine Umsatzprognose nach dem dritten Quartal erneut nach unten korrigieren. Zu den Schwierigkeiten kam der überraschende Rücktritt von Konzernchef Peer Schatz hinzu.