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Tabakaktien boomen Von BAT bis Philip Morris

<b>Philip Morris - die Marlboro-Aktie</b><br />Diese Aktie kann sich sehen lassen. In zehn Jahren hat sich der Kurs weit mehr als verdoppelt. Das Papier von Philip Morris International erreichte im Sommer ein Rekordhoch bei 123,55 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 160 Milliarden Dollar ist Philip Morris der weltgrößte börsennotierte Tabakkonzern. Einzig China National Tobacco bringt mehr auf die Waage, befindet sich aber in Staatshand.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 10 Jahre

Philip Morris - die Marlboro-Aktie
Diese Aktie kann sich sehen lassen. In zehn Jahren hat sich der Kurs weit mehr als verdoppelt. Das Papier von Philip Morris International erreichte im Sommer ein Rekordhoch bei 123,55 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 160 Milliarden Dollar ist Philip Morris der weltgrößte börsennotierte Tabakkonzern. Einzig China National Tobacco bringt mehr auf die Waage, befindet sich aber in Staatshand.

Tabakaktien boomen Von BAT bis Philip Morris

<b>Philip Morris - die Marlboro-Aktie</b><br />Diese Aktie kann sich sehen lassen. In zehn Jahren hat sich der Kurs weit mehr als verdoppelt. Das Papier von Philip Morris International erreichte im Sommer ein Rekordhoch bei 123,55 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 160 Milliarden Dollar ist Philip Morris der weltgrößte börsennotierte Tabakkonzern. Einzig China National Tobacco bringt mehr auf die Waage, befindet sich aber in Staatshand.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 10 Jahre

Philip Morris - die Marlboro-Aktie
Diese Aktie kann sich sehen lassen. In zehn Jahren hat sich der Kurs weit mehr als verdoppelt. Das Papier von Philip Morris International erreichte im Sommer ein Rekordhoch bei 123,55 Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 160 Milliarden Dollar ist Philip Morris der weltgrößte börsennotierte Tabakkonzern. Einzig China National Tobacco bringt mehr auf die Waage, befindet sich aber in Staatshand.

<b>Philip Morris im Frankfurter Handel</b><br />Deutsche Anleger stehen wegen der günstigen Euro-Dollar-Entwicklung noch besser da. Im Frankfurter Handel hat sich der Kurs in zehn Jahren mehr als verdreifacht. Sieben der weltweit 15 Top-Zigaretten-Marken gehören zu Philip Morris, darunter Marlboro, die meistverkaufte Zigarettenmarke der Welt, Virginia Slims, L&M und Chesterfield.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 10 Jahre

Philip Morris im Frankfurter Handel
Deutsche Anleger stehen wegen der günstigen Euro-Dollar-Entwicklung noch besser da. Im Frankfurter Handel hat sich der Kurs in zehn Jahren mehr als verdreifacht. Sieben der weltweit 15 Top-Zigaretten-Marken gehören zu Philip Morris, darunter Marlboro, die meistverkaufte Zigarettenmarke der Welt, Virginia Slims, L&M und Chesterfield.

Philip Morris iQOS E-Zigarette

iQOS E-Zigarette

Philip Morris Altria-Logos

Philip Morris und Altria - zwei vom selben Stamm
Die Marke Marlboro gehört zu Philip Morris International - aber auch zu Altria. Altria macht das US-Geschäft, Philip Morris alles andere im Ausland. Das erklärt sich aus der Firmengeschichte. Altria hieß bis 2003 Philip Morris Company und wurde dann umbenannt. Aus Imagegründen. Der alte Name klang zu sehr nach Marlboro, ein schlechter Beigeschmack für die anderen Produkte, die auch noch zu dem weit verzweigten Konzern gehörten wie zum Beispiel die damalige Lebensmitteltochter Kraft.

Marlboro von Philip Morris

Marlboro außerhalb der USA
Philip Morris International übernahm zu 100 Prozent das Auslandsgeschäft und wurde abgespalten. Hauptumsatzbringer ist Asien, gefolgt von der EU und Osteuropa. Das ist im Vergleich zu Altria ein klarer Kostenvorteil, muss das Unternehmen doch keine hohen Rückstellungen für Gerichtskosten bilden. Das kommt auch Anlegern zugute.

Altria-Zentrale in Richmond, Virginia

Altria - Fokus USA
Bei Altria schlug der Fokus USA dagegen voll zu. Altria sah sich in den vergangenen Jahren immer wieder teuren Sammelklagen gegenüber. Der Konzern dominiert den US-Markt, der Marktanteil liegt bei rund 50 Prozent. Das Flaggschiff Marlboro ist für rund 85 Prozent der Umsätze verantwortlich.

<b>Altria-Aktie in New York</b><br />Die Aktie kann sich gleichwohl durchaus mit Philip Morris messen. An der NYSE hat sich der Kurs binnen zehn Jahren mehr als verdreifacht - doch auch hier der unvermeidliche Einbruch im Sommer dieses Jahres.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 10 Jahre

Altria-Aktie in New York
Die Aktie kann sich gleichwohl durchaus mit Philip Morris messen. An der NYSE hat sich der Kurs binnen zehn Jahren mehr als verdreifacht - doch auch hier der unvermeidliche Einbruch im Sommer dieses Jahres.

<b>Altria-Aktie in Frankfurt</b><br />Das gleiche Bild im Frankfurter Handel: Die Aktie hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als vervierfacht. Im März 2017 schoss sie auf ein Rekordhoch von 72,29 Euro.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 10 Jahre

Altria-Aktie in Frankfurt
Das gleiche Bild im Frankfurter Handel: Die Aktie hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als vervierfacht. Im März 2017 schoss sie auf ein Rekordhoch von 72,29 Euro.

British American Tobacco Zentrale in London

British American Tobacco - der Konzern von der Insel
Wer erinnert sich noch an das berühmte "HB-Männchen"? Es springt für British American Tobacco (BAT) in die Luft. Zum Imperium des Giganten zählen auch das Flaggschiff Lucky Strike sowie Pall Mall, Dunhill und Kent. Fast 130 Milliarden Euro ist der Tabakgigant von der Insel an der Börse wert. Wie Philip Morris setzt British American Tobacco auf den Tabakverdampfer - nur heißt er hier Glo.

<b>British American Tobacco und der große Coup</b><br />Die im britischen Leitindex FTSE 100 notierte Aktie ist in der langfristigen Perspektive ein klarer Outperformer: In zehn Jahren hat sich der BAT-Kurs weit mehr als verdoppelt. BAT markierte gerade erst, im Juni, in Frankfurt ein Allzeithoch bei 65,38 Euro. Nun plant BAT den ganz großen Coup: Der "Lucky Strike"-Konzern will den Rivalen Reynolds für 47 Milliarden Dollar schlucken und damit zum weltgrößten Tabakriesen aufsteigen.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 10 Jahre

British American Tobacco und der große Coup
Die im britischen Leitindex FTSE 100 notierte Aktie ist in der langfristigen Perspektive ein klarer Outperformer: In zehn Jahren hat sich der BAT-Kurs weit mehr als verdoppelt. BAT markierte gerade erst, im Juni, in Frankfurt ein Allzeithoch bei 65,38 Euro. Nun plant BAT den ganz großen Coup: Der "Lucky Strike"-Konzern will den Rivalen Reynolds für 47 Milliarden Dollar schlucken und damit zum weltgrößten Tabakriesen aufsteigen.

<b>Reynolds - die Camel-Aktie</b><br />Reynolds klingt eher unbekannt? Zum Konzern gehört aber eine der bekanntesten Zigarettenmarken: Camel. Die Reynolds-Aktie hat zuletzt einen kräftigen Sprung nach oben gemacht - dank des Übernahmeangebots von BAT. Reynolds ist bisher die Nummer 6 auf dem Zigarettenmarkt, in den USA sogar die Nummer 2. 2015 kaufte Reynolds den Rivalen Lorillard und sicherte sich damit die in Amerika populäre Mentholmarke Newport.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 10 Jahre

Reynolds - die Camel-Aktie
Reynolds klingt eher unbekannt? Zum Konzern gehört aber eine der bekanntesten Zigarettenmarken: Camel. Die Reynolds-Aktie hat zuletzt einen kräftigen Sprung nach oben gemacht - dank des Übernahmeangebots von BAT. Reynolds ist bisher die Nummer 6 auf dem Zigarettenmarkt, in den USA sogar die Nummer 2. 2015 kaufte Reynolds den Rivalen Lorillard und sicherte sich damit die in Amerika populäre Mentholmarke Newport.

Raucher in einem Café in Tokio

Japan Tobacco - dazu gehört Benson & Hedges
Hinter Philip Morris und BAT rangiert die hierzulande weit weniger bekannte Japan Tobacco mit einem Marktwert von umgerechnet 66 Milliarden Euro. Die Marken kennt man schon eher, unter anderem gehören Winston und Benson & Hedges dazu. Das Tabak-Geschäft in Japan macht dabei nur rund ein Drittel des Umsatzes aus, außerhalb Japans beträgt es rund die Hälfte. Der Rest entfällt überwiegend auf Getränke, Lebensmittel und eine kleine Pharmasparte.

<b>Für den langen Atem, die Japan Tobacco-Aktie</b><br />Für Anleger zuletzt ein wenig lohnendes Investment, seit Mitte 2016 geht es abwärts. Für deutsche Anleger ist das Papier ohnehin ein eher schwieriges Investment. Die Aktie wird hierzulande kaum gehandelt. Die Dividendenrendite liegt aber - auch wegen des Kursrücksetzers - wieder bei vorzeigbaren 3,7 Prozent. Wer allerdings einen längeren Atem hatte, liegt noch deutlich im Plus.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 10 Jahre

Für den langen Atem, die Japan Tobacco-Aktie
Für Anleger zuletzt ein wenig lohnendes Investment, seit Mitte 2016 geht es abwärts. Für deutsche Anleger ist das Papier ohnehin ein eher schwieriges Investment. Die Aktie wird hierzulande kaum gehandelt. Die Dividendenrendite liegt aber - auch wegen des Kursrücksetzers - wieder bei vorzeigbaren 3,7 Prozent. Wer allerdings einen längeren Atem hatte, liegt noch deutlich im Plus.

Produktion von West-Zigaretten bei Reemtsma in Hannover-Langenhagen

Imperial Brands - die Stuyvesant-Aktie
Hinter dem Namen Imperial Tobacco verbergen sich die Marken Stuyvesant, West, Davidoff und Gauloises. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 42 Milliarden Euro ist Imperial der weltweit fünftgrößte Tabakkonzern. Die Firma hat ihren Sitz in Großbritannien, die deutsche Tochter ist Reemtsma.

<b> Imperial-Aktie mit Knick</b><br />Wie Japan Tobacco ist auch Imperial Brands schon länger auf dem absteigenden Ast. Die Briten locken Aktionäre zwar mit einer Dividendenrendite von rund fünf Prozent. Das ist aber auch dem starken Kursverlust seit Anfang 2016 geschuldet. Seither ging es rund ein Fünftel abwärts. Die Zehn-Jahres-Bilanz stimmt aber.<br/><br/>Insgesamt verdienen die Tabakkonzerne aber gut wie lange nicht mehr. <em>Mehr zum Thema: </em><a href="" externalId="d1ea983f-7259-4750-938e-be48f3b849d2"><em>Lukrativer Qualm</em></a>: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 10 Jahre

Imperial-Aktie mit Knick
Wie Japan Tobacco ist auch Imperial Brands schon länger auf dem absteigenden Ast. Die Briten locken Aktionäre zwar mit einer Dividendenrendite von rund fünf Prozent. Das ist aber auch dem starken Kursverlust seit Anfang 2016 geschuldet. Seither ging es rund ein Fünftel abwärts. Die Zehn-Jahres-Bilanz stimmt aber.

Insgesamt verdienen die Tabakkonzerne aber gut wie lange nicht mehr. Mehr zum Thema: Lukrativer Qualm