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Hier fliegt der Großraum-Airbus A380

A380 Jungfernflug am 27.04.2005

Der A380 - eine europäische Vision wird Realität
Jahrzehntelang war die amerikanische Boeing 747 die Königin der Lüfte. Nachdem ein gemeinsames Großflugzeug-Projekt von den Airbus-Gesellschaftern und Boeing nicht zustande kam, machten sich im April 1996 die Entwickler von Airbus daran, selbst ein Großflugzeug zu entwickeln. Ab Dezember 2000 gab es dann das offizielle "Go-Ahead" zum Bau der ersten Flugzeuge.

Hier fliegt der Großraum-Airbus A380

A380 Jungfernflug am 27.04.2005

Der A380 - eine europäische Vision wird Realität
Jahrzehntelang war die amerikanische Boeing 747 die Königin der Lüfte. Nachdem ein gemeinsames Großflugzeug-Projekt von den Airbus-Gesellschaftern und Boeing nicht zustande kam, machten sich im April 1996 die Entwickler von Airbus daran, selbst ein Großflugzeug zu entwickeln. Ab Dezember 2000 gab es dann das offizielle "Go-Ahead" zum Bau der ersten Flugzeuge.

Die Crew des A380 Jungfernfluges vom 27.04.2005

April 2005: Jungfernflug für das größte Passagierflugzeug der Welt
Großer Bahnhof auf dem Vorfeld von Airbus in Toulouse. Es ist der 27. April 2005. Der Tag des Jungfernfluges. Noch mit ausgefahrenem Fahrwerk steigt der A380 bei seinem Erstflug in den Himmel. Fünf Stunden lang bleibt die Testcrew in der Luft. Nach der Landung präsentiert sich die Crew den begeisterten Gästen.

A380 Economy

Neue Standards in der Kabine
Der A380 bringt nicht nur zahlreiche technische Innovationen mit sich. Auch der Komfort an Bord wird auf eine neue Stufe gehoben. Die Schallisolation ist beeindruckend. Auf den zwei Passagierdecks gibt es viel Platz - auch in der Economy Class (im Bild eine 3-5-3-Bestuhlung). Die Crews wurden in das Design der Küchen und Schlafräume mit einbezogen. Natürlich hat jede Fluggesellschaft eigene Schwerpunkte in der Kabine gesetzt.

Air France A380

Air France: Schon an der Entwicklung des A380 beteiligt
Air France war neben der Lufthansa als eine der ersten Airlines an der Entwicklung des A380 beteiligt. Am 23. November 2009 führte Air France dann ihren ersten Linienflug mit dem A380 durch. Er ging von Paris-Charles de Gaulle nach New York. Die erste Klasse im A380 ist nach Angaben von Air France die geräumigste Kabine der ganzen Air France Flotte. Neun Passagiere finden hier Platz. Zu einer Kunstgalerie im Oberdeck haben auch Fluggäste der Business Class Zugang. Aber auch für Economy-Gäste gibt es eine Bar.

A380 Asiana Airlines

Asiana Airlines: Mit großen Sitzabständen nach Frankfurt und Tokio
Die südkoreanische Airline Asiana mit Sitz am Flughafen Incheon hat eine der komfortabelsten A380-Kabinen. Insgesamt 495 Passagiere finden Platz, davon zwölf in der ersten Klasse, 66 in der Business Class und 417 in der Economy. Die Sitze in der Economy haben einen überdurchschnittlichen Sitzabstand von 87 Zentimentern. Asiana fliegt regelmäßig mit dem A380 nach Frankfurt. Auch auf der kurzen Strecke zwischen Tokio und Seoul kommt der A380 gelegentlich zum Einsatz.

British Airways A380

British Airways: Aus London auf die Langstrecke
Im Juni 2013 erhält British Airways den ersten A380. Die ersten Routen führen von London nach Los Angeles und Hongkong. Mittlerweile werden auch noch Chicago, Boston, Johannesburg, Miami, San Francisco, Singapur und Vancouver bedient. Insgesamt hat British Airways zwölf A380 in der Flotte. Im Frühjahr 2018 gab es Gerüchte über Verhandlungen zum Kauf weiterer A380.

China Southern Airlines A380

China Southern: Derzeit kein weiteres Interesse an der A380
Seit Apri 2011 fliegen auch fünf A380 für China Southern, die größte asiatische Fluggesellschaft. Anfang 2018 hieß es aus Konzernkreisen, dass Airbus China eine strategische Partnerschaft anbietet, die den Kauf des A380 attraktiver machen soll. Denn: Airbus hält China für den idealen Einsatzort des A380. Allerdings gab es aus China bisher keine weiteren Bestellungen.

Emirates A380

Emirates: Rekordbetreiber des A380
Der A380 ist das Flaggschiff von Emirates. Seit dem Erstflug nach New York am 1. August 2008 haben Emirates A380er mehr als 105 Millionen Passagiere befördert. Mit 104 Maschinen (Stand: August 2018) hat Emirates die größte A380-Flotte der Welt. Neben der kürzesten A380-Verbindung von Dubai nach Kuwait bietet Emirates auch die längste A380-Verbindung von Dubai nach Auckland, Neuseeland an.

Emirates A380 Badezimmer

Emirates: Badezimmer und private Suiten
Auch beim Komfort bietet Emirates seinen Fluggästen so einiges. In der Bord-Lounge können sich die Gäste näher kommen. First Class-Passagiere kommen in den Genuss einer Privatsuite und können sich in einem Badezimmer mit Dusche (Foto) erfrischen.

Etihad A380 im Anflug auf Abu Dhabi

Etihad: Von Abu Dhabi in die Welt
Mit zehn A380 geht Etihad von Abu Dhabi (Foto) aus an den Start. Die Ziele sind London, Melbourne, Mumbai, New York, Paris und Sydney.

A380 Etihad First Class Apartement

Etihad: Apartement mit 3 Wänden
"The Residence" ist das absolute Premiumprodukt von Etihad für besonders zahlungskräftige Kunden. Bis zu zwei Gäste können in der dreiwändigen Suite reisen, zu der ein eigener Wohn- und Schlafbereich (Foto) gehört.

Korean Air A380, Seoul Airport

Korean Air: Mit eigenem Duty-Free-Shop
Auch Korean Air mit Sitz am Flughafen Seoul-Incheon hat sich Hotels als Vorbild für die Ausstattung seiner A380-Flotte genommen. Die Maschinen sind mit 407 Sitzplätzen ausgestattet. Premium Passagiere haben Zugang zur "Celestial Bar". Einzigartig ist der Duty-Free-Shop im hinteren Teil der Kabine, in dem alle Passsagiere einkaufen können. Korean Air fliegt regelmäßig die kurze Strecke von Seoul nach Taipeh mit dem A380.

Lufthansa A380 D-AIMA

Lufthansa: Gleich zwei A380-Startplätze
Neben Air France war auch Lufthansa von Anfang an in die Entwicklung des A380 eingebunden. Frühere Airbus-Entwickler sagen: Ohne die Erfahrung von Lufthansa hätte es das Großraumflugzeug so nicht gegeben. Die Lufthansa (im Bild die erste Maschine D-AIMA) setzt den A380 von München und Frankfurt aus ein.

A380 Lufthansa Economy

Lufthansa: Economy Class im Unter- und Oberdeck
Nicht nur im Unterdeck (Foto) finden Passagiere der Lufthansa Economy Class Platz. Auch im Oberdeck gibt es noch ein paar Sitze direkt hinter der Business Class. Wer einen der Plätze dort bucht hat mehr Platz und kann seine Sachen auch in großen Staufächern direkt unter der Fensterfront verstauen.

Malaysia Airlines A380 100

Malaysia Airlines: A380 für Pilgerflüge
Erst im Mai 2012 erhilet Malaysia Airlines ihre ersten A380-Maschinen. Doch am 5. März 2018 stellte die asiatische Airline mit Flug MH3 von London nach Kuala Lumpur den Liniendienst mit dem Großraumjet wieder ein. Der Grund: Seit dem Verschwinden von MH370 über dem Indischen Ozean und dem Abschuss von MH17 über der Ost-Ukraine konnte Malaysia Airlines seine A380 nicht mehr auslasten. Nun will Malaysia Airlines mit dem A380 Pilgerflüge nach Saudi-Arabien durchführen. An Bord soll es Gebetsräume und Räume für rituelle Waschungen geben.

Qantas A380

Qantas: Australier mit Facelift
Aus Australien in die Welt - das ging sehr lange nur mit mehrmotorigen Maschinen wie der A380. Die australische Airline setzt deswegen zwölf A380 ein, die vor kurzem erst einem Redesign unterzogen wurden. Von Sydney aus geht es nach Dallas/Fort Worth, Hongkong, Los Angeles, Singapur und London. Von Melbourne aus werden Los Angeles und Singapur angesteuert.

Qatar Airways A380

Qatar Airways: Economy Class komplett im Hauptdeck
Ganze zehn A380 gehören zur Flotte von Qatar Airways. Gäste der First und Business Class können in einer Lounge entspannen. 500 Passagiere können insgesamt mitfliegen. Die 409 Sitze der Economy Class sind komplett im Hauptdeck untergebracht.

Thai Airways A380

Thai Airways: Von Bangkok nach Europa und Asien
Die Flotte von Thai Airways umfasst insgesamt sechs A380. Von Bangkok aus geht es nach Frankfurt, Hongkong, London, Osaka, Paris und Tokio. Auch hier an Bord: eine Lounge. Außerdem gibt es einen Mehrzweckbereich, der für Meetings genutzt werden kann.

A380 Singapore Airlines

Singapore Airlines: Erstbetreiber verabschiedet erste Maschinen
Singapur Airlines war die erste Airline weltweit, die den A380 einsetzte. Der Premierenflug ging am 2007 nach Singapur (Foto). Nun gehört Singapore Airlines zu den ersten Airlines, die sich wieder vom A380 verabschieden. Nach dem Auslaufen des Leasing-Vertrages fliegt die zweite an Singapore Airlines gelieferte Maschine mit der Seriennummer 6 nun in zweiter Hand.

Airbus A380 von HiFly auf dem Rollfeld

HiFly: "Alte" Maschine auf Charter-Einsatz
Die Maschine, die Singapore Airlines in zweite Hand gegeben hat, ist nun beim portugiesischen Charterfluganbieter HiFly im Einsatz. An Bord gibt es 471 Sitze, davon zwölf First Class-Suiten und 68 Business Class-Sitze. Der Jet wirbt für den Schutz von Korallenriffen.