K130-Korvette mit Hensoldt-Marine-Radar TRS-4D Rotator

Hensoldt rüstet sich für die Börse

Stand: 05.09.2019, 16:26 Uhr

Die 2016 von Airbus an die US-Beteiligungsfirma KKR verkaufte bayerische Rüstungstechnikfirma Hensoldt steht angeblich vor dem Gang an die Börse. KKR könnte in Kürze Berater für eine teilweise oder vollständige Trennung mandatieren, in der Hensoldt mit rund zwei Milliarden Euro bewertet werden dürfte, sagten mehrere Insider. Nenen einem Börsengang sei auch ein Verkauf an Rüstungsfirmen oder andere Investoren möglich.

Die Geschichte von Hensoldt reicht 125 Jahre zurück: Schon 1892 baute der Optiker Moritz Hensoldt Zielfernrohre für die Gewehre der preußischen Armee. Heute hängen Hightech-Kameras von Hensoldt unter den deutschen Tornado-Kampfjets, die Aufklärungsmissionen über Syrien und dem Irak fliegen.