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Starker Jahresstart Hella steht im Licht

Stand: 27.09.2018, 10:30 Uhr

Wenn es der Autobranche gut geht, dann haben meistens auch die Zulieferer Grund zur Freude: Der Scheinwerferspezialist Hella ist schwungvoll in sein erstes Geschäftsquartal gestartet und präsentiert ein solides Gewinnplus.

Unter dem Strich blieben beim MDax-Konzern 95 Millionen Euro hängen – das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis legte um zwölf Prozent auf 140 Millionen Euro zu. Beim Umsatz gelang ein Plus von 9,7 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag es bei 10,3 Prozent. Die Zahlen fielen besser aus, als Fachleute erwartet hatten.  

Wachstumstreiber war das Automotive-Segment, hier kletterte der Umsatz um 11,2 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Ursächlich seien hierfür zahlreiche Produktionsanläufe sowie die weiterhin hohe Nachfrage nach Lichtsystemen und Elektroniklösungen gewesen, unter anderem in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme und Energiemanagement, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Auch im Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft lief es gut.

Prognose bekräftigt

„Wir befinden uns in einem anspruchsvollen, sehr dynamischen Branchenumfeld. Damit nehmen auch die Unsicherheiten für die Automobilbranche in Summe weiter zu“, sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach. „Dennoch bekräftigen wir aufgrund unserer guten strategischen Positionierung unsere Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr.“

Für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 erwartet Hella ein Umsatzplus von fünf bis zehn Prozent, wenn man Schwankungen der Währungskurse sowie den Kauf oder Verkauf von Geschäftsteilen herausrechnet. Auch das bereinigte operative Ergebnis soll in dieser Größenordnung zulegen.

Scheinwerfer-Prüfung bei Hella

Scheinwerfer-Prüfung bei Hella. | Bildquelle: Unternehmen

Im frühen Handel rückt das Hella-Papier um knapp ein Prozent vor. In den vergangenen zwölf Monaten war die Aktie um etwa drei Prozent zurückgefallen. Im gleichen Zeitraum gewann der MDax über ein Prozent.     

ts