Hella-Lichtkanal in Lippstadt

Hella spürt den Gegenwind

Stand: 26.09.2019, 07:54 Uhr

Das schwache Marktumfeld in der Autobranche hat dem Scheinwerferspezialisten Hella im ersten Quartal 2019/20 zugesetzt. Währungs- und portfoliobereinigt sank der Umsatz im Zeitraum Juni bis August um 5,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) ging um 15,6 Prozent auf 113 Millionen Euro zurück. Konzernchef Rolf Breidenbach macht keine Besserung aus: "Wir rechnen nach wie vor mit keiner Markterholung. Im Gegenteil: Die weltweite Automobilkonjunktur wird sich auf Sicht weiter abschwächen." Dennoch liege Hella im Plan. Der Konzern rechnet 2019/2020 unverändert mit einem währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte Ebit-Marge zwischen 6,5 bis 7,5 Prozent.