Heidelberger Druckmaschinen-Mitarbeiter an einer digitalen Etikettendruckmaschine

HeidelDruck will Scharte auswetzen

Stand: 06.08.2019, 11:20 Uhr

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat im ersten Quartal (April bis Juni) wegen der zunehmenden konjunkturellen Unsicherheit unter einem Umsatzrückgang gelitten. Der Umsatz ging von 541 auf 502 Millionen Euro zurück, der Auftragseingang lag mit 615 Millionen klar unter dem Vorjahreswert (665 Millionen Euro). Nach Steuern fiel ein Verlust von 31 Millionen Euro an, im ersten Quartal des Vorjahres hatte das Minus bei 15 Millionen Euro gelegen.

HeidelDruck zeigte sich dennoch optimistisch: "Der gute Start in das zweite Quartal macht uns zuversichtlich, unser geplantes Geschäftsjahresvolumen zu erreichen", erklärte Vorstandschef Rainer Hundsdörfer. Für das Geschäftsjahr 2019/20 geht HeidelDruck von einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres aus. Nach Steuern wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.