Siemens Healthineers

Siemens-Tochter stark gefragt Healthineers-Aktie quietschfidel

Stand: 03.04.2018, 15:15 Uhr

Das sah noch vor zwei Wochen zum Start der Healthineers-Aktie deultich trüber aus: Der Titel der ehemaligen Siemens-Gesundheitssparte eilt von Hoch zu Hoch, und das trotz allgemein angeknackster Börsenlage.

Wer von Anfang an an die Aktie von Siemens Healthineers geglaubt hatte, sieht sich zwei Wochen nach dem Stapellauf des Titels bestätigt. Mit 34,90 Euro erreichte die Aktie am Dienstagvormittag einen neuen Höchststand.

Dabei war der Start des Papiers Mitte März durchaus holprig. Zu 28 Euro war die Aktie ausgegeben worden, das lag eher in der Mitte der Preisspanne, die bis 31 Euro gereicht hatte. Eine leise Enttäuschung wohl auch für den Mutterkonzern, der sich zum Börsengang von 15 Prozent an seiner Tochter trennte.

Noch wenige Experteneinstufungen

Die Aktie war mit 29,10 Euro schon ein Stück oberhalb des Emissionspreises gestartet - und hat seither eine beeindruckende Klettertour aufs Parkett gelegt. Die Nachfrage der Anleger scheint gleichbleibend hoch zu sein. Analyst Daniel Gleim von Mainfirst hatte als Kursziel zum Börsenstart bereits 38,50 Euro ausgegeben. Andere Bankenexperten halten sich mit Einstufungen noch zurück und dürften erste Geschäftszahlen und -ausblicke des Unternehmens abwarten. Am 3. Mai wird das Unternehmen die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal des Jahres 2017/18 vorlegen.

Noch keine Erfolgsgeschichte für Anleger ist bislang die Aktie der DWS, Fondstochter der Deutschen Bank aus: Hier hatte der Ausgabepreis bei 32,50 Euro gelegen. Aktuell notiert die Aktie bei nur noch 31 Euro. Der Ausgabepreis hatte bei 32,50 Euro gelegen. Der erste Kurs am 23. März hatte 32,55 Euro betragen, nur kurz war die Aktie über die Marke von 33 Euro gesprungen.

DWS-Aktie am Tropf der Mutter?

Statt sich wie geplant von 25 Prozent zu trennen, wurden nur 22,25 Prozent der Anteile an Investoren verkauft. Und auch drei Wochen nach dem Börsengang scheint sich die Nachfrage nach den Titeln in Grenzen zu halten. Vor allem die schwierige Situation im Mutterhaus scheint derzeit die Aktie zu beeinträchtigen. Deutsche-Bank-Papiere gehören auch am Dienstag wieder zu den schwächsten Dax-Werten.

AB