Deutsche Euroshop-Immobilie Forum Wetzlar
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Dank neuer Center an der Saar und in Tschechien Gute Ausbeute für Deutsche Euroshop

Stand: 16.08.2017, 08:56 Uhr

Die Shoppingcenter des Immobilien-Investors Deutsche Euroshop werfen ordentlich was ab. Doch trotz solider Zuwächse im ersten Halbjahr: Die Aktie hat einigen Nachholbedarf.

Der Betrieb von Einkaufszentren ist für den MDax-Konzern ein profitables Geschäft. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis dank niedriger Zinsen und Zukäufen. Die so genannten "FFO" (Funds from operations), eine in der Immobilienbranche wichtige operative Erfolgsgröße, kletterten um acht Prozent auf 1,25 Euro je Aktie. Das operative Ergebnis (FFO) aus dem Vermietgeschäft legte binnen Jahresfrist sogar um fast 13 Prozent auf 70,9 Millionen Euro zu.

Die Deutsche Euroshop profitierte von den niedrigeren Zinskosten. Zudem lohnte sich der Einstieg des Hamburger Konzerns beim Saarpark-Center in Neunkirchen an der Saar und die Übernahme des Olympia Center Brünn in Tschechien. So legte der Umsatz in den ersten sechs Monaten um vier Prozent auf 105,8 Millionen Euro zu. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn um 165 Prozent auf 56,2 Millionen Euro.

Gute Aussichten

Die Jahresziele bestätigte das Management. Die liegen für den Umsatz zwischen 216 und 220 (Vorjahr: 205) Millionen Euro. Zudem wird ein Anstieg des operativen Ergebnisses (FFO) auf 140 bis 143 Millionen Euro von 129,9 Millionen Euro im Vorjahr erwartet.

Dank der regelmäßig fließenden Mieteinnahmen sind die Ergebnisse recht einfach prognostizierbar. Die Deutsche Euroshop hat zudem gute Mieter-Bonität, daher wenig mit Zahlungsausfällen zu kämpfen.

Aktie mit Nachholbedarf

An der Börse werden die Zahlen, die gestern nach dem Schluss des Xetra-Hauptgeschäfts veröffentlicht wurden, positiv aufgenommen. Die Aktie legt im frühen Handel knapp zwei Prozent auf 34,94 Euro zu. Allerdings ist die Aktie bisher einer der schlechtesten MDax-Werte des Jahres. Sie hat bislang etwas mehr als zehn Prozent verloren - während der MDax in diesem Zeitraum knapp zwölf Prozent gewann.

Analysten von JPMorgan hatten sich zuletzt skeptisch geäußert und das Kursziel für die Aktie von 44 auf 41 Euro gesenkt, die Anlageempfehlung lautete "neutral". Deutsche Euroshop habe weniger Renditepotenzial als Vergleichsunternehmen aus der Branche.

Die Deutsche EuroShop ist an 21 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn beteiligt. Zum Portfolio gehören unter anderem das Main-Taunus-Zentrum bei Frankfurt, die Altmarkt-Galerie in Dresden und die Galeria Baltycka in Danzig.

bs

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