Grammer-Mitarbeiter arbeitet an einem Fahrzeugsitz

Grammer bemüht sich um KfW-Darlehen

Stand: 04.06.2020, 13:27 Uhr

Der Autozulieferer Grammer will als weiteres Unternehmen in chinesischer Hand Staatshilfe in Deutschland nutzen. Das Management führt fortgeschrittene Gespräche mit der Staatsbank KfW und den Hausbanken über eine dritte Tranche des bestehenden Kredits, teilte der Sitzhersteller aus Amberg bei Regensburg mit. Damit soll der bestehende Kreditrahmen um voraussichtlich 235 Millionen Euro erhöht werden. Davon sollen 80 Prozent von der KfW kommen.

An der Stützung des Unternehmens sollen sich auch die Aktionäre mit einem Dividendenverzicht und einer Kapitalerhöhung beteiligen. Größter Anteilseigner ist der chinesische Autozulieferer Ningbo Jifeng, der über sein Konzernunternehmen Jiye Auto Parts gut 84 Prozent der Aktien hält.