Grammer-Mitarbeiter arbeitet an einem Fahrzeugsitz

Grammer bald fest in chinesischer Hand?

Stand: 25.06.2018, 10:37 Uhr

Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben ab heute vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, die Offerte der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.

Damit die Übernahme zustande kommt, müssen die Wangs nach Ablauf der Frist auf mehr als 50 Prozent an Grammer kommen. Der Grammer-Vorstand unterstützt die Offerte, der zweite Großaktionär Hastor hat sich dagegen ausgesprochen und erwägt, seine Beteiligung noch aufzustocken.