Frankfurter Flughafen

Goldman mag Fraport nicht

Stand: 20.03.2019, 16:40 Uhr

Mit rund sieben Prozent Verlust war die Fraport-Aktie schwächster MDax-Wert. Die Experten von Goldman Sachs warnen die Anleger bei Fraport vor Mittelabflüssen. Das Wachstum des Flughafenbetreibers könne den Schuldenanstieg durch den Flughafenausbau nicht kompensieren, schrieb Analyst Patrick Creuset in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Er nahm dies zum Anlass, um die Aktie von "Neutral" auf "Sell" abzustufen.

Konkret bezog sich Creuset in seiner Studie auf den Bau des Terminal 3 am Frankfurter Heimatflughafen, für das Fraport seine Investitionsprognosen auf bis zu vier Milliarden Euro nach oben revidiert habe. Er rechnet daher damit, dass der Kapitalaufwand bis 2023 im Schnitt auf jährlich 1,15 Milliarden Euro steigen wird - und der Barmittelfluss zumindest in diesem und den beiden Folgejahren negativ werden wird. Binnen fünf Jahren dürfte so ein Fünftel des Marktwertes an Geld verbrannt werden.