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Glencore rutscht in die roten Zahlen

Stand: 18.02.2020, 11:18 Uhr

Eine schwache Kohle-Nachfrage und Abschreibungen unter anderem auf afrikanische Kupfer-Aktivitäten haben bei dem Rohstoffkonzern für den ersten Verlust seit vier Jahren gesorgt. Glencore verzeichnete 2019 einen Nettoverlust von 404 Millionen Dollar, verglichen mit 3,41 Milliarden Dollar Gewinn im Jahr zuvor. Glencore-Chef Ivan Glasenberg verwies auch auf die durch Handelskonflikte verursachte Unsicherheit. Die Rechtskosten verdoppelten sich nahezu auf 159 Millionen Dollar, unter anderem durch Korruptionsuntersuchungen in Nigeria, Venezuela und in der Demokratischen Republik Kongo.