Hewlett Packard-Logo auf einem Großrechner

Nicht gut genug? Gewinnsprung bei HP

Stand: 24.08.2018, 08:54 Uhr

Der weltgrößte Computerhersteller HP hat im vergangenen Quartal sehr gut abgeschnitten. Unter anderem zahlte sich ein Deal mit Samsung aus.

Von Mai bis Juli erhöhte sich der Umsatz um zwölf Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar. Auch wegen einer starken Nachfrage unter anderem nach Notebooks kletterte der Überschuss binnen Jahresfrist um 26 Prozent auf 880 Millionen Dollar. Zudem habe sich die Übernahme des Druckergeschäfts vom südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung im vergangenen Jahr bezahlt gemacht. Mit den Gewinn- und Umsatzzahlen übertraf HP die Erwartungen der Analysten.

Prognose erhöht

Für das Gesamtjahr erhöhte HP seine Gewinnprognose auf 2,00 bis 2,03 Dollar je Aktie von zuvor 1,97 bis 2,02 Dollar. Im kommenden Jahren sollen bis zu 5.000 Mitarbeiter abgebaut werden, um die Kosten zu senken und gleichzeitig die Produktpalette zu erneuern und neue Vertriebswege zu entwickeln. Insbesondere im PC-Geschäft sieht sich das Unternehmen aus Palo Alto in Kalifornien harter Konkurrenz gegenüber. Im vergangenen Vierteljahr lag die Ergebnismarge nur bei 3,9 Prozent. Besser sah es im Druckerbereich mit einer Marge von 16 Prozent aus. Die Margen in diesem Geschäft sanken allerdings im dritten Quartal in Folge.

HP-Aktie fällt

Die Börse reagierte wegen der zurückgehenden Marge in Druckergeschäft negativ. Im nachbörslichen Handel verlor die HP-Aktie 3,4 Prozent auf 23,80 US-Dollar. Dennoch bleibt das Papier damit im seinem mehr als zwei Jahre andauernden Aufwärtstrend.

HP hat eine Reihe von 3D-Druckern entwickelt, um mit produzierenden Unternehmen ins Geschäft zu kommen. So will das HP eine Maschine auf den Markt bringen, mit der man Metallobjekte drucken kann.

Nach der Aufspaltung der früheren Hewlett-Packard in die HP und Hewlett Packard Enterprise (HPE) notieren beide Konzerne seit Anfang November 2015 als zwei eigenständige Unternehmen an der Börse.

ME