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Gewinner und Verlierer des Handelskriegs Flugzeuge, Autos und Sojabohnen

<strong>Boeing</strong><br/>China hat am Mittwoch angekündigt, Flugzeugimporte aus den USA mit Zöllen von 25 Prozent zu belegen. Die Aktien von Boeing sacken vorbörslich um bis zu sechs Prozent ab. Die geplanten chinesischen Strafzölle könnten den US-Konzern Boeing schwer treffen. Im Gegensatz zu Airbus baut Boeing keine Flugzeuge in China, sondern hat vor drei Jahren nur den Bau eines Ausstattungswerks in dem Land angeschoben.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Woche

Boeing
China hat am Mittwoch angekündigt, Flugzeugimporte aus den USA mit Zöllen von 25 Prozent zu belegen. Die Aktien von Boeing sacken vorbörslich um bis zu sechs Prozent ab. Die geplanten chinesischen Strafzölle könnten den US-Konzern Boeing schwer treffen. Im Gegensatz zu Airbus baut Boeing keine Flugzeuge in China, sondern hat vor drei Jahren nur den Bau eines Ausstattungswerks in dem Land angeschoben.

Gewinner und Verlierer des Handelskriegs Flugzeuge, Autos und Sojabohnen

<strong>Boeing</strong><br/>China hat am Mittwoch angekündigt, Flugzeugimporte aus den USA mit Zöllen von 25 Prozent zu belegen. Die Aktien von Boeing sacken vorbörslich um bis zu sechs Prozent ab. Die geplanten chinesischen Strafzölle könnten den US-Konzern Boeing schwer treffen. Im Gegensatz zu Airbus baut Boeing keine Flugzeuge in China, sondern hat vor drei Jahren nur den Bau eines Ausstattungswerks in dem Land angeschoben.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Woche

Boeing
China hat am Mittwoch angekündigt, Flugzeugimporte aus den USA mit Zöllen von 25 Prozent zu belegen. Die Aktien von Boeing sacken vorbörslich um bis zu sechs Prozent ab. Die geplanten chinesischen Strafzölle könnten den US-Konzern Boeing schwer treffen. Im Gegensatz zu Airbus baut Boeing keine Flugzeuge in China, sondern hat vor drei Jahren nur den Bau eines Ausstattungswerks in dem Land angeschoben.

<strong>Airbus</strong><br/>Der europäische Flugzeugbauer Airbus könnte durch die chinesischen Zölle auf US-Flugzeugimporte einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erhalten.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Woche

Airbus
Der europäische Flugzeugbauer Airbus könnte durch die chinesischen Zölle auf US-Flugzeugimporte einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erhalten.

<strong>United Technologies</strong><br/>Von den höheren Zöllen auf US-Flugzeuge wäre auch der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney betroffen, der zum Konzern United Technologies gehört. Die Titel des Technologiekonzerns verbilligen sich um dreieinhalb Prozent: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday

United Technologies
Von den höheren Zöllen auf US-Flugzeuge wäre auch der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney betroffen, der zum Konzern United Technologies gehört. Die Titel des Technologiekonzerns verbilligen sich um dreieinhalb Prozent

<strong>General Motors (GM)<br/></strong>Auch amerikanische Autos sollen in China mit Zöllen von 25 Prozent belegt werden. Das belastet die Aktien der großen US-Autobauer. Die Titel von GM fallen vorbörslich um fast vier Prozent. Das Reich der Mitte ist einer der wichtigsten Absatzmärkte von GM.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Woche

General Motors (GM)
Auch amerikanische Autos sollen in China mit Zöllen von 25 Prozent belegt werden. Das belastet die Aktien der großen US-Autobauer. Die Titel von GM fallen vorbörslich um fast vier Prozent. Das Reich der Mitte ist einer der wichtigsten Absatzmärkte von GM.

<strong>Ford</strong><br/>Auch die Titel von Ford geben vorbörslich rund vier Prozent nach.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Woche

Ford
Auch die Titel von Ford geben vorbörslich rund vier Prozent nach.

<strong>John Deere</strong><br/>Die von China angedrohten Strafzölle auf US-Sojabohnen treffen den Landwirtschaftsmaschinen-Hersteller Deere & Co. Die Aktien stehen vorbörslich unter Druck. Denn viele US-Bauern exportieren Sojabohne nach China. Wegen der Zölle würden sie dann womöglich weniger in neue Traktoren investieren. Betroffen seien besonders die US-Landwirte im sogenannten "Corn Belt" im Mittleren Westen, die über 90 Prozent ihrer Einnahmen mit dem Anbau von Mais und Sojabohnen verdienen und wichtige Kunden von Deere sind, schreiben die Analysten von Berenberg. Die Hälfte ihrer Soja-Exporte geht nach China.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Woche

John Deere
Die von China angedrohten Strafzölle auf US-Sojabohnen treffen den Landwirtschaftsmaschinen-Hersteller Deere & Co. Die Aktien stehen vorbörslich unter Druck. Denn viele US-Bauern exportieren Sojabohne nach China. Wegen der Zölle würden sie dann womöglich weniger in neue Traktoren investieren. Betroffen seien besonders die US-Landwirte im sogenannten "Corn Belt" im Mittleren Westen, die über 90 Prozent ihrer Einnahmen mit dem Anbau von Mais und Sojabohnen verdienen und wichtige Kunden von Deere sind, schreiben die Analysten von Berenberg. Die Hälfte ihrer Soja-Exporte geht nach China.

Soja-Bohnen und-Schoten

Agrarpreise
Die geplanten chinesischen Strafzölle auf US-Rohstoffe schicken die Preise für landwirtschaftliche Produkte auf Talfahrt. Der in Chicago gehandelte Terminkontrakt auf Sojabohnen fällt am Mittwoch um bis zu 5,3 Prozent auf 9,835 Dollar je Scheffel und steuert damit auf den größten Tagesverlust seit zweieinhalb Jahren zu. Mais steht mit einem Minus von 4,2 Prozent vor dem schwärzesten Tag seit eineinhalb Jahren. Auch US-Baumwolle verbilligt sich um bis zu 4,1 Prozent auf 78,62 US-Cent je Pfund.

<strong>Goldpreis</strong><br/>Dagegen zieht der Goldpreis kräftig an - und profitiert von einem eskalierenden Handelsstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten von Amerika. Einige Investoren sehen Gold als "Antikrisen-Währung". Das Edelmetall verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 1.344 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday

Goldpreis
Dagegen zieht der Goldpreis kräftig an - und profitiert von einem eskalierenden Handelsstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten von Amerika. Einige Investoren sehen Gold als "Antikrisen-Währung". Das Edelmetall verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 1.344 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).