Gerry Weber-Unternehmenssitz in Halle/Westfalen

Gerry Weber: Brückenfinanzierung für Tochter

Stand: 08.02.2019, 06:56 Uhr

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Nach dem Insolvenzantrag des Modeherstellers Gerry Weber hat das Unternehmen mit einem Investor eine Brückenfinanzierung in Höhe von zehn Millionen Euro für die Tochtergesellschaft Hallhuber vereinbart. "Mit den nun zur Verfügung stehenden Mitteln aus der Brückenfinanzierung wird der laufende Geschäftsbetrieb von Hallhuber bis auf Weiteres sichergestellt", hieß es in einer Ad-hoc-Mitteilung von Gerry Weber in der Nacht zum Freitag. Der Name des Investors wurde nicht genannt.

Wird die vereinbarte Kaufoption für Hallhuber gezogen, bleibt Gerry Weber der Mitteilung zufolge nach eigener Wahl entweder mit 14 Prozent an Hallhuber beteiligt oder mit 12 Prozent zuzüglich eines Barkaufpreises in Höhe von 500 000 Euro. Die Kaufoption könne erst nach Erfüllung verschiedener Bedingungen gezogen werden, die voraussichtlich im Mai 2019 vorlägen.