Zentrale der Gea Group in Düsseldorf

Gea muss abschreiben

Stand: 27.01.2020, 18:39 Uhr

Für den Anlagenbauer Gea hat die Übernahme der italienischen Pavan-Gruppe ein teures Nachspiel. Gea müsse wegen der schwachen Geschäftsentwicklung der Tochter im vierten Quartal eine nichtzahlungswirksame Wertminderung in Höhe von rund 248 Millionen Euro vornehmen, teilte der Konzern am Montag mit. Der MDax-Konzern hatte im November 2017 das italienische Unternehmen erworben, das auf Mahltechnologien zur Verarbeitung von Teigwaren spezialisiert ist. Nun muss Gea den "Goodwill" komplett abschreiben.

Gea bestätigte aber die Jahresprognose. Nach vorläufigen Zahlen sei wie erwartet 2019 der Umsatz auf 4,88 Milliarden Euro leicht erhöht worden. Das Ebitda vor Restrukturierungsaufwand dürfte zwischen 470 bis 480 Millionen Euro gelegen haben. Den kompletten Bericht für 2019 will Gea am 17. März veröffentlichen.