Frankfurter Flughafen

Fraport: Mitarbeiter sollen freinehmen

Stand: 27.02.2020, 11:03 Uhr

Nach der Lufthansa tritt auch der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Kostenbremse. Derzeit würden alle größeren Kostenpositionen auf den Prüfstand gestellt, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. Es gehe darum, den Personaleinsatz dem geringeren Bedarf anzupassen. Das Passagier- und Frachtaufkommen auf den Verbindungen von und nach China und Asien sei bereits stark eingebrochen.
Fraport-Beschäftigte sollen nun auf freiwilliger Basis unbezahlten Urlaub nehmen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Dies betreffe sowohl die Verwaltung als auch den Flugbetrieb, hieß es. Neueinstellungen soll es nur noch in begründeten Ausnahmefällen geben.