Frankfurter Flughafen

Vorstand bleibt optimistisch Fraport kämpft ums Jahresziel

Stand: 06.11.2019, 13:50 Uhr

Der Frankfurter Flughafenbetreiber bekommt nun auch die nachlassende Konjunktur zu spüren. Dennoch bleibt das MDax-Unternehmen positiv gestimmt.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres legte der Umsatz um zwölf Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro zu, das Ebitda stieg um 7,7 Prozent auf 948,2 Millionen Euro an. Für das Gesamtjahr sieht der Vorstand Fraport auf Kurs, wie geplant ein Ebitda von 1,16 bis 1,195 Milliarden Euro zu erreichen. Auch die Zahl der Passagiere am Frankfurter Flughafen kletterte um 2,3 Prozent auf rund 54,2 Millionen Reisende.

Drittes Quartal mit Zuwächsen

Im dritten Quartal konnte Fraport allerdings noch Zuwächse verbuchen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Das Ebitda legte um vier Prozent auf beinahe 437 Millionen Euro zu. Damit übertraf Fraport die Erwartungen von Analysten.

Am Mittwochmittag war der Kurs des MDax-Titels seit Handelsbeginn um rund drei Prozent gesunken. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Kurs um gut zehn Prozent zu. Zuletzt hatte die Deutsche Bank die Einstufung auf "Buy" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Auch die UBS-Bank beließ die Einstufung auf "Buy", setzte allerdings ein höheres Kursziel von 90 Euro an.

Winterflugplan bremst Geschäft

Die Kürzungen im Winterflugplan vieler Airlines bremsen das Geschäft des Frankfurter Flughafenbetreibers. Wie das Unternehmen bei der Vorlage seiner Zwischenbilanz am Mittwoch mitteilte, werde die Zahl der Passagiere im Gesamtjahr 2019 voraussichtlich nur um etwa zwei Prozent zulegen. Bisher hatte Vorstandschef Stefan Schulte einen Zuwachs von zwei bis drei Prozent angepeilt.

ms/dpa-AFX