Internet

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Microsoft und Google ebenfalls im Visier Facebook sagt LinkedIn und Xing den Kampf an

Stand: 17.11.2014, 07:03 Uhr

Facebook bei der Arbeit? Bisher ist das häufig verboten, doch der Internet-Gigant arbeitet offenbar an einer Änderung.

Wie die britische Finanzzeitung "Financial Times" berichtet, will das Online-Netzwerk Facebook in einen neuen Bereich vordringen. Demanch visiert Facebook die interne Kommunikation in Unternehmen an. Mit "Facebook at Work" sollen sich Mitarbeiter untereinander austauschen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können. Damit würde Facebook Konzerne wie Microsoft und Google angreifen. Diese bieten ebensolche Lösungen an.

Außerdem könnten sich Mitarbeiter laut dem Bericht mit beruflichen Kontakten vernetzen. Diese Pläne von Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Foto) würden insbesondere Firmen wie LinkedIn und die deutsche Xing tangieren, deren Kerngeschäftsfelder damit akut bedroht würden.

Die Faceboook-Unternehmensversion solle äußerlich der gewohnten Facebook-Website ähneln, aber Nutzern erlauben, berufliche und private Profile zu trennen, hieß es weiter. Der Dienst werde laut der Zeitung gerade mit Firmen getestet. Dabei beruft sich die "Financial Times" auf Insider-Informationen.

Facebook ist das mit Abstand weltweit größte Online-Netzwerk mit über 1,3 Milliarden Nutzern. Bislang ist es vielen Mitarbeiten verboten, Facebook innerhalb der Arbeitszeit zu nutzen, da die Unternehmen Produktivitätsverluste befürchten.

Facebook: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
181,40
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Die Facebook-Aktie hat in jüngster Zeit nach dem Erreichen des Allzeithochs bei rund 81 Dollar etwas konsolidiert. Mit derzeit rund 74 Dollar notiert der Wert direkt an der Unterseite des seit Mitte 2013 verlaufenden charttechnischen Aufwärtstrends.

ME